Jahrgang 
1892
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3. Latein. Wiederholung und Erweiterung des Penſums der Quinta. Die Kaſuslehre, Orts⸗ und Zeitbeſtimmungen, die Lehre von ut, ne, quin, quominus, antequam, Konjunktiv in Relativ⸗ und in⸗ direkten Frageſätzen, die Partizipien und die Lehre vom Supinum. Schriftliches und mündliches überſetzen aus Oſtermann für Quarta. Vokabeln aus Oſtermanns Vokabularium für Quarta. Wöchentlich abwechſelnd ein Penſum oder Extemporale. Nepos⸗Lektüre vit. 1.VIII, XXII und XXIII. 9 St. Schlitt.

4. Franzöſiſch. Das Penſum der Quinta repetiert. Die Konjugationen eingeübt; die Pronomina und ihr Gebrauch. Einzelne unregelmäßige Verba. überſetzung nach Plötz Elementarbuch. Vokabellernen nach Plötz. Alle 14 Tage ein Penſum bezw. ein Extemporale. 5 St. Bloemer.

5. Geſchichte und Geographie. Griechiſche und römiſche Geſchichte nach Pütz; Deutſchland, Deutſch⸗Oeſterreich, Schweiz, Belgien und Holland nach Daniel. 4 St. Dr. Wahle.

6. Rechnen und Mathematik. Abſchluß des bürgerlichen Rechnens. Schellen II§ 123. Plani⸗ metrie: Linien, Winkel, Dreieck, Congruenzſätze, Viereck. 4 St. Hch. Becker.

7. Naturgeſchichte. Einübung des Linneſchen Syſtems und Beſchreibung von Pflanzen, Reptilien, Weichtiere und einem Teil der Inſekten. 2 St. Hch. Becker.

Ouinta. (Ordinarius: Oberlehrer Schmitz.).

1. Religionslehre. a) Katholiſche: Komb. mit Quarta. b) Evangeliſche: Komb. mit Quarta.

2. Deutſch. Leſen und Erklären poetiſcher und proſaiſcher Stücke aus Linnig l. Übungen im Nach⸗ erzählen, Auswendiglernen und Vortrag ausgewählter Gedichte. Die Lehre vom einfachen und zuſammen⸗ geſetzten Satze. Orthographie, Interpunktion. Wöchentlich eine Arbeit. 2 St. Komb. mit Sexta. Schlitt.

3. Latein. Die unregelmäßige Formenlehre und die wichtigſten Regeln der Syntax, Vokabellernen. überſetzen aus dem Lateiniſchen ins Deutſche und umgekehrt nach dem übungsbuche von Oſtermann für Quinta. Wöchentlich Klaſſenarbeit oder Penſum. 9 St. Schmitz.

4. Franzöſiſch. Die Lektionen von 1 66, nach Plötz. Einübung von avoir und öétre, die regelmäßige Konjugation. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit. 4 St. Dr. Kilian.

5. Geſchichte und Geographie. Die Sagen des griechiſchen Altertums. 1 St. Heimats⸗ kunde(Reg.⸗Bez. Wiesbaden) nach Diefenbach. Die Grundbegriffe der Geographie. Globus. Phyſiſche und politiſche Geographie der europäiſchen Länder außer Deutſchland nach Daniels Leitfaden. Übungen im Kartenzeichen. 2 St. Wilh. Seck.

6. Rechnen und propädeutiſcher Unterricht in der Geometrie. Wiederholung des Penſums der Sexta. Das bürgerliche Rechnen in ganzen Zahlen und in Brüchen, nach Schellen Aufgabenſammlung II. Abteilung, Abſchnitt 1, II, III. Wöchentlich eine ſchriftliche Arbeit. Linien, Winkel, Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis, Würfel, Prisma, Pyramide, Kegel, Kugel. 4 St. Wilh. Seck.

7. Naturgeſchichte. Beſchreibung einheimiſcher Pflanzen. Wirbeltiere. 2 St. Hch. Becker.

Serta. (Ordinarius: Elementarlehrer Wilh. Seck.)

1. Religionslehre. a) Katholiſche: Im Katechismus die Lehre vom Glauben. In der bibliſchen Geſchichte Altes Teſtament, Gebete, Geographie von Paläſtina. 2 St. Dr. Kilian. b) Evangeliſche: Komb. mit Quinta und Quarta.

2. Deutſch. Leſen und Erklären proſaiſcher und poetiſcher Stücke aus Linnig l. Teil. Im An⸗ ſchluß daran Belehrungen über die Formenlehre, den einfachen und einfachen erweiterten Satz, Ortho⸗ graphie und Interpunktion. Übungen im mündlichen Nacherzählen des Geleſenen und im Vortrag der durch