Jahrgang 
1892
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und Tempora nach der Schulgrammatik von Plötz L. 29 49. Alle 14 Tage ein Penſum oder Extem⸗ porale. Geleſen wurde: Souvestre: Au Coin du Feu zum Teil. 2 St. Dr. Marx.

6. Geſchichte und Geographie. Deutſche Geſchichte von 1453 bis auf die Neuzeit mit beſon⸗ derer Berückſichtigung der brandenburg⸗preußiſchen, uach Pütz, Leitfaden. 2 St. Schmitz. Geographie von Deutſchland. 1 St. Schmitz.

7. Mathematik. Vereinigung ungleichnamiger Quotienten, Diviſion durch mehrgliedrige Ausdrücke, Ausziehen der Quadratwurzel. Gleichungen I. Grades mit einer Unbekannten. Die Nichtkongruenz der Dreiecke, die merkwürdigen Punkte im Dreiecke und die Lehre vom Kreiſe, Repetition des Penſums der Untertertia. Konſtruktionsaufgaben. Lehrbücher von Heis, Focke und Kraß. 3 St. Hch. Becker.

8. Naturgeſchichte. Mineralogie. Niedere Tiere. Anthropologie. 2 St. Hch. Becker.

Untertertia. (Ordinarius: Oberlehrer Bloemer.)

1. Religionslehre. a) Katholiſche: Glaubenslehre nach dem Katechismus; bibliſche Geſchichte: Altes Teſtament bis Rückkehr aus der Gefangenſchaft. 2 St. Dr. Kilian. b) Evangeliſche: Komb. mit Obertertia.

2. Deutſch. Leſen und Erklären proſaiſcher und poetiſcher Stücke aus Linnigs Leſebuch II. Dekla⸗ mationsübungen. Wiederholung und Vervollſtändigung der Satz- und Interpunktionslehre und der Recht⸗ ſchreibung. Alle 3 Wochen ein Aufſatz. 2 St. Schmitz.

3. Latein. Wiederholung der Formenlehre; Kaſuslehre; Tempora, Consecutio temporum, Indikativ, Konjunktiv unabhängig und nach ut, ne, quo, quin, quominus. Seyfferts Grammatik. Einübung von Ausdrücken aus Caesar. überſetzen aus Oſtermann für Tertia. Wöchentlich eine ſchriftliche häusliche oder Klaſſenarbeit. Caesar de bello Gallico l, IV, V bis zur Hälfte. 7 St. Bloemer. Ovid: Die wichtigſten Regeln der Proſodie und Metrik. Ausgewählte Stücke wurden in der Klaſſe präpariert und überſetzt. 150 Verſe wurden memoriert. 2 St. Schmitz.

4. Griechiſch. Die Formenlehre bis an die Verben auf. Grammatik von Koch. Vokabellernen und Überſetzen aus Weſener l. Wöchentlich eine ſchriftliche häusliche oder Klaſſenarbeit. 7 St. Bloemer.

5. Franzöſiſch. Die unregelmäßigen Zeitwörter und Gebrauch von avoir und étre nach Plötz Schulgrammatik L. 128. Alle 14 Tage eine ſchriftliche häusliche oder Klaſſenarbeit. 2 St. Bloemer.

6. Geſchichte und Geographie. Deutſche Geſchichte bis 1555 nach Pütz' Grundriß. 2. St. Wurm. Geographie von Deutſchland nach Daniels Leitfaden. 1 St. Schmitz.

7. Mathematik. Heis§ 114. Repetition der Bruchrechnung. Planimetrie bis zur Lehre vom Kreiſe. Leichte Konſtruktionsaufgaben. Focke und Kraß. 3. St. Hch. Becker.

8. Naturgeſchichte. Botanik: Grundzüge des natürlichen Syſtems. Übungen im Beſtimmen von Pflanzen. Kryptogamen: einzelne Vertreter. Zoologie: Gliedertiere. 2 St. Hch. Becker.

OQOuarta. (Ordinarius: Wiſſenſchaftlicher Hülfslehrer Schlitt.)

1. Religion. a) Katholiſche. Im Katechismus die Lehre von den Gnadenmitteln. Bibliſche Ge⸗ ſchichte von der Verklärung Jeſu an bis zur Geſchichte der Apoſtel. Einige Gebete und Lieder. 2 St. Dr. Kilian. b) Evangeliſche: komb. mit Quinta und Sexta. Bibliſche Geſchichte des alten Teſtaments. Geographie Paläſtinas. Memorieren von Sprüchen und Kirchenliedern. 2 St. Weckerling.

2. Deutſch. Leſen und Erklären poetiſcher und proſaiſcher Stücke aus Linnigs Leſebuch l. Dekla⸗ mationsübungen. Satz⸗ und Interpunktionslehre. Die Regeln der neueren Orthographie. Im Sommer wöchentlich orthographiſche Diktate oder kleinere Aufſätze, im Winter alle 14 Tage ein Aufſatz. 2 St. Schlitt.