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der regelmäßigen Verba. überſetzung aus Weſener 1. Teil. Vokabellernen nach Weſener. Wöchentlich ein Extemporale reſp. ein Penſum 7 St. Bloemer.
5. Franzöſiſch. Einübung der unregelmäßigen Verba, ferner der Lekt. 24—28 nach Plötz' Schul⸗ grammatik. Die franzöſiſchen und deutſchen Übungsſtücke wurden überſetzt. Vokabellernen nach Ploetz. Alle 14 Tage ein Extemporale, reſp. ein Penſum. 2 St. Bloemer.
6. Mathematik. Algebra: Heis§ 1—14. Planimetrie: Bis zur Lehre vom Kreiſe. Konſtruktions⸗ Aufgaben mit Hülfe geom. Orter. Nach Focke und Kraß. Alle 3 Wochen eine ſchriftliche Arbeit. 3 St. Heſſe.
7. Geſchichte und Geographie. Deutſche Geſchichte des Mittelalters, nach Pütz 2 St. Eyſert. — Deutſchland, nach Daniel's Leitfaden. 1 St. Eyſert.
8. Naturgeſchichte. Zoologie: Manteltiere, Weichtiere, Gliedertiere; von letzteren eingehender die Käfer, Hautflügler und Schmetterlinge. Botanik: Grundzüge des natürlichen Syſtems. Übungen im Be⸗ ſtimmen von Pflanzen. Nach Leunis, Teil I und II. 2 St. Heſſe.
Ouarta. (Ordinarius: Gymnaſial⸗Hülfslehrer Schlitt.)
1. Religionslehre. a) Katholiſche: Im Katechismus die Lehre von den Sakramenten. Bibliſche Geſchichte von der Leidensgeſchichte Chriſti an. 2 St. Eyſert. b) Evangeliſche: Bibliſche Geſchichte des neuen Teſtaments, Memorieren von Bibelſpr üchen und Kirchenliedern. Repetition des erſten Hanptſtückes im Katechismus. 2 St. Weckerling.
2. Deutſch. Leſen und Erklären proſaiſcher und poetiſcher Leſeſtücke aus Linnigs Leſebuch I. Deklamations⸗Übungen. Satz⸗ und Interpunktionslehre. Die Regeln der neueren Orthographie. Im Sommer abwechſelnd ein orthographiſches Diktat oder ein häusli cher Aufſatz; im Winter alle 14 Tage ein Aufeatz. 2 St. Schlitt.
3. Latein. Wiederholung und Erweiterung des Penſums der Quinta. Die Kaſuslehre, Orts⸗ und Zeitbeſtimmung, die Lehre von ut, ne, quin, quominus, antequam, Konjunktiv in Relativ⸗ und indirekten Frageſätzen, die Partizipien und die Lehre vom Supinum. Schriftliches und mündliches überſetzen aus Oſtermann für Quarta. Vokabeln aus Oſtermanns Vokabularium für Quarta; im Anſchluſſe an dasſelbe Wiederholung der unregelmäßigen Verba. Wöchentlich ein Penſum oder Extemporale. Nepos⸗Lektüre: 8 vitae. 9 St. Schlitt.
4. Franzöſiſch. Lektion 61—112. Die Conjugation, Pronomina, ſowie die wichtigſten unregel⸗ mäßigen Zeitwörter nach Plötz, Elementargram matik. Alle 14 Tage eine häusliche Arbeit oder ein Extem⸗ porale. 5 St. Schmitt.
5. Geſchichte und Geographie. Griechiſche u. römiſche Geſchichte. Pütz' Leitfaden 2 St. Wurm. Geographie der außereuropäiſchen Erdteile. Daniels Leitfaden. 2 St. Wurm.
6. Rechnen und Mathematik. Abſchluß des bürgerlichen Rechnens nach Schellen, II. Teil,§ 1— 23.
Planimetrie: Bis zur Kongruenz der Dreiecke. Nach Focke und Kraß. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Ar⸗ beit. 4 St. Heſſe.
7, Naturgeſchichte. Botanik: Einübung des Linné'ſchen Syſtems und Beſchreibung von Pflanzen nach demſelben. Zoologie: Reptilien, Amphibien, Fiſche und einen Teil der Weichtiere. Nach dem Leit⸗ faden von Leunis, I. und II. Teil. 2 St. Heſſe.


