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b) Zu Oſtern und im Laufe des Schuljahres ausgetreten.
Namen Künftiger der Schüler. Klaſſe. Beruf. Bemerkungen.
1. Löffler, Wilhelm IIl. Kaufmann 28. Februar 1887 ausgetreten. 2. Wörner, Jakob IV. Bierbrauer Oſtern 1887 ausgetreten. 3. Weimar, Chriſtoph IV.„,„„ 4. Schwamb, Ludwig V.„„„ Realſchule in Baſel. 5. Strauß, Adolph V. Kaufmann„.„„ 6. Otto, Karl V.„„ Privatinſtitut in Burggräfenroth.
2 1. 5 Ladiand, Nbernd. 44—„„ ausgetreten, Gymnaſium Darmſtadt. 9. Diſch, Hubert II.„„„ 10. Sommerlad, Heinrich IV.„,„„ 11. Flath, Heinrich IV.„„„ 12. Frey, Victor II. Kellner„„„ 13. Fuchs, Ernſt III.„„„ 14. Stark, Heinrich V. 18. Juni, durch Verſ. d. Eltern, Gymn. Darmſtadt. 15. Kehrer, Friedrich III. Buchbinder 26. Juli 1887 ausgetreten. 16. Glenz, Karl III. Scribent 19. Sept.„„ 17. Strauß, Aron V.. 24.„„„ 18. Kahn, Max N. 24.„„„ 19. Kredel, Peter IV. 1. Oct.„„ 20. v. Helmoldt, Georg III. 1 Wegen Wegzugs der Eltern, 1. Okt., 21. v. Helmoldt, Robert III. 5 Realſchule Friedberg. 22. Schäfer, Wilhelm III. 30. Nov. w. Wegz. d. Mutt. Realſch. II O. Darmſtadt. 23. Lommel, Heinrich N. 30. Nov. wegen Verſetz. der Eltern nach Dieburg. 24. Joſeph, Joſef V. 21. Dezember ausgetreten. 25. Adalberger, Georg III. 21.„„ Nealſchule Darmſtadt. 26. Adalberger, Chriſtian VI. 21.„„ 27. Hoffmann, Philipp III. 31.„„
—Usn—
4. Chronik der Anſtalt.
In der Actusrede 1887 ſuchte der Unterzeichnete die Frage zu beantworten:„Was können und ſollen die Eltern zur Entwicklung der geiſtigen Fähigkeiten ihrer Kinder thun und wie können ſie hierdurch zur Erreichung der geiſtigen Ziele der Schule beitragen.“ Da die Beantwortung dieſer Frage vom bleibenden Werte für alle Eltern iſt, ſo haben wir die Actusrede im diesjährigen Pro⸗ gramme abdrucken laſſen. Das Intereſſe, das auch weitere Kreiſe an dieſer Frage nahmen, bekundet ſich dadurch, daß 735 Exemplare dieſer Rede für den Programmen⸗Austauſch für die deutſchen Lehranſtalten bei Teubner in Leipzig beſtellt worden ſind.
Am 17. Mai ſtarb Reallehrer Seeger, nachdem er ſeit ſeinem Dienſtantritt an einem Bruſtübel litt, das ihm die Ausübung ſetnes Berufes außerordentlich erſchwerte. Dennoch hat er mit der größten Pünktlichkeit und Gewiſſenhaftigkeit ſeinen Dienſt bis zum 12. Mai fortgeführt. In ihm verlor die Anſtalt einen ſehr tüchtigen und pflichttreuen Lehrer, deſſen Andenken bei Lehrern und Schülern in geſegnetem Andenken bleiben wird.
Durch Verfügung Großherzoglichen Miniſteriums des Innern und der Juſtiz, Abteilung für Schulangelegenheiten, vom 18. Mai 1887 wurde Reallehrer Ernſt Kleinen proviſoriſch an⸗ geſtellt. Derſelbe gibt über ſeine Vorbildung und ſeitherige Wirkſamkeit Nachfolgendes zu den Acten:
Ernſt Kleinen, geboren zu Altenſchlirf am 9. November 1858, Sohn des dortigen Kauf⸗ manns Arnold Kleinen, abſolvierte das Gymnaſium zu Büdingen, ſtudierte zu Gießen Mathematik und Naturwiſſenſchaften, machte ſeinen Acceß am Realgymnaſium zu Offenbach, wirkte dann am


