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welche an dem Gedeihen derſelben Antheil nehmen mit den in dieſem Schuljahre beſonders hervortretenden Momenten bekannt zu machen. Hierzu erbitte ich mir Ihre gütige Aufmerkſamkeit auf kurze 5. eren don
or allem mollen wir gemeinſam dem Herrn unſern auſtichtigen Dank für die allglige Fuhrung⸗ mit welcher er auch in dieſem Jahre die ſtille Arbeit der Ingendbildung und Erziehung ſegnete, ausfprechen. Wir wollen nicht vergeſſen, daß er uns Leben und Geſundheit behutet, daß er Eltern und Chrern Kraft und Ausdaiter in ihtem Berufe, Schütern nud Kindern treuen Fleiß und kindlihen Gehrſäm verlichen Hai wir wollch nicht unterlaſſen, zin ſeinen ferzeren Scarn én bikten, damtt dieſe Schule bleibe eiie, Statle geiſtigen und ſittlichen Wachsthums, eine Stätte, an welcher die Jugend heran reife nicht nur für die Geſchäftn des irdiſchen Lebens, ſondern auch den Grund lege zum ſittlichen Streben in dem ewvigen Keiche Gottes. Cietzn heift meer, dir algfnige Coſt, deſten Scgeu wit aiſh it diſen Schliohre ſo raihlich erpfgen habenl ne iin 9 i 124 1ege3 den 1 ufreeee„nd ne e, T ern ung ha wie⸗
Sodanu habe ich die traurige Pflicht, zweier hoffuungsvollen Schüler zu gedenken, welche drn unerbittliche Schnitter„Tod“ mitten aus dieſer jugendlichen Schaar herausgenommen hat. Indem wir einen hiſken Kranz liebender Erinnerung um ihrr Urne legen, erheht uns der zuperſichtliche lauhe, daß der Herr über Leben und Tod ſie zu ihrer Volleudung in das Land der ewigen Frende gefthret und ver⸗ kuüpft uns mit ihnen durch ein eauerndes Baud, das durch die wechſelnden Erſcheinungen des Lebens⸗ nicht mehr zerſtört werden kann. Die liebevolle Theilnahme, welche die Lehrer und Schüter der Anſtatt durch Deſes Gedaͤchtniß den Frühverſchiedenen weihen, wird nicht verfehlen, die Eltern in ihrem Schmerze zu tröſten. . Weeiter habe ich eine außerordentliche Zunahme der Frequenz der Anſtalt zu conſtatiren, wie ſie ſeit Beſtand daſſelben noch nicht dageweſen iſt. Die Zahl der Schüler iſt im Schuljahn, 1872/3 auf 193 geſtiegen, hiervon kommen auf die Realſchule 139, auf’ die Vorbereitungsſchule 54. Wenn hierzu duch die deränderten Zriterhältniſie, die höheren Anforderungen des Lebens an die Bildnng der Ingeud, die Bexechtigung der Anſtalt zur Ertheilung der zum einjährigen Milnärdienſte giltigen Zeugniſſe, die Er⸗ öͤffuung der Odenwandbahn beigetragen haben, ſo darf das Lehrercolleg bei aller Beſcheidenheit gewiß auch⸗ eine erfrenliche Anerkennung für ſeine Anſtrengungen und Leiſtungen im dem Vertranen des Publikums⸗ finden. Wir bedürfen einer derartigen Anerkennung hierorts um ſo mehr, als wir bei, zumehmender Frer⸗ quenz mit beſonderen Schwierigkeiten zu kümpfen haben. Denn nicht. nur werden die Kräfte des Lhtere collegs, das ohnedies eine Vermehrung ſeines Beſtandes bedürfte, außerordentlich, in Anſpruch genommen⸗ es ergeben ſich insbeſondere bei zunchmender Frequenz die größten Mißſtände in Bezug auf das Schullokaß,
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die uns die Löſting unſerer Aufgabe außerordentlich erſchweren, auf die Dauer aber theilweiſe unmöglich machen. S
mußten wir ſchon zun dieſem Jahre das Zeichnen und Schreihen in den Unterklaſſen trennen, ſo daß R.
V nnr 1 Zeichnen⸗ und 2 Schreibſtunden, Klaſſe IV nur. 1 Zeichnen⸗ und 1. Schreibſtunde, anſtatt. 2 Zeichnen⸗ und 3 Schreibſtunden wöchentlich empfing. So werden Sie bemerkt haben, daß wir auf der⸗ Prüfungennr einen Theil der combinierten Klaſſen V und IV in der Zoologie prüfen konnten, weil es ar
Raum fehlte, die Schüͤler zu ſetzen. Wir haben dieſe Verhältniſſe ſowohl den hohen Schulbehörden, als auch dem hirſigen Gemeinderathe vorgetragen und die Befriedigung gehabt, daß die Schulbehörde entſchieden für die Herſtellung der gecigneten Lokalitäten eintrat, und daß der Gemeinderath die Bedürfniſſe vollſtändig anerkannte. Wir dürfen daher einer befriedigenden Löſung dieſer Angelegenheit entgegenſehen, müſſen jedoch im Juteriſſe der Zukunſt unſerer Schule wüͤnſchen, daß dieſe Lbſung nicht allzu lange verſchoben wirde Wir haben es unterdeſſen für unſere Pflicht erachtet, dieſe Verhältniſſe im diesjährigen Programme öffent⸗ lich bekannt zu geben, insbeſondere auch auf die Unzuträglichkeiten, die ſich hierdurch für die Geſundheit der Schüler ergeben, aufmerkſam zu machen. Wir tragen hierdurch ſowohl unſerer Verantwortlichkeit gegen die Auf⸗ ſichtsbehörden, als auch dem berechtigten Intereſſe der Eltern unſerer Schüler Rechnung und weiſen damit alle Beſchwerden wegen der etwa⸗ pmans ſich, ergebenden, nachtheiligen Folgen zurück. Indem wir die Lectüre dieſes Aufſatzes, welcher Unker dem Titek-„Einige Forderungen an Schulgebäude vom pädagogiſchen Standpunkte, mit Bezugnahme auf das Lokal der hieſi en Nealſchule“ den, Sliiln unſerer Schüler, über⸗ hanpt Allen, welche ſich für die Weiterentwickelung der hieſigen Anſtalt intereſſiken, empfehlen, bitten wir zugleich um geneigte Unterſtützung der darin bezeichneten Beſtrebungen, nlh e
Die mahe Bsziehung, in welcher die Vorbereitungsſchnle zur Realſchule ſteht, und das Intereſſe, welches die Grmeindevertretung und die Eltern der dieſe Anſtalt beſuchenden Kinder für die Zukunft


