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gefährliche Lage, die Nothwendigkeit eines raſchen und energiſchen Handelns ſich ſelbſt klar macht. Die Stelle iſt inſofern von Bedeutung, weil ſie uns das Innere des Xenophon auf⸗ ſchließt, zu dem doch eben Keiner einen beſſern Schlüſſel hatte, als er ſelbſt. Daſſelbe tritt uns auch an vielen andern Stellen entgegen, wo von den Plänen, Abſichten und Be⸗ weggründen des Xenophon die Rede iſt. In der ſchon einmal angeführten Stelle II. 5, 37. eilt Xenophon dem Ariaeos mit ſeinem Gefolge entgegen, um das Schickſal des Pro⸗ renos zu erfahren. Tenophon tritt in ſchöner Rüſtung auf III. 2, 7., weil er über⸗ zeugt iſt, wenn die Götter Sieg verleihen, zieme ſich der ſchönſte Schmuck für den Sieg, und wenn ſie ſterben müßten, ſo ſei es ebenfalls in der Ordnung, den Tod im glänzenden Schmuck zu finden. IV. 2, 13. werden die Erwägungen mitgetheilt, welche den enophon geleitet, auf dem Hügel drei Lochagen zurückzulaſſen. V. 7, 3. heißt es, Xenophon habe möglichſt raſch eine Verſammlung der Soldaten berufen, damit ſie ſich nicht aus eigenem Antriebe verſammeln möchten. V. 9, 20. 21. wird erzählt, wie Xenophon bei ſich die Gründe abgewogen habe, welche dafür und dagegen ſprächen, daß er den Oberbefehl über⸗ nähme. Nenophon beabſichtigte, heißt es v. 10, 13. gemeinſchaftlich mit ihnen den Zug anzutreten, in der Ueberzeugung, es ſei ſo ſicherer, als wenn jeder getrennt aufbräche. VII. 1, 18. eilt Xenophon mit dem Haufen in die Stadt, aus Furcht, das Heer möge auf Plünderung verfallen, und der Stadt, ihm und den Soldaten unſägliches Unheil daraus erwachſen. VII. 2, 15. opfert Xenophon, um zu erfahren, ob ihm die Götter geſtatteten, das Heer zum Seuthes zu führen, und die Gründe, welche ihn dabei leiteten, werden aus⸗ drücklich dazu angeführt.
Der Selbſtbetrachtung ſchließt ſich unmittelbar die erſte größere Rede des Xenophon an(III. 1I, 15— 25.), und dieſe Rede enthält im Weſentlichen nichts anders, als eine Dar⸗ legung und Ausführung des vorher Gedachten. Aehnlich VI. 4, 11. 12., wo dieſelben Worte 05 œανοοον*εdνέα ⁸εlναμα τι ταeναα zuerſt als Gedanke des Penophon, und dann als Theil ſeiner Rede vorkommen, und VI. 4, 29— 31., wo dem Rath des Kenophon die Beſchluß⸗ nahme der Griechen, und dieſer die Ausführung in der Rede des Renophon ſelbſt folgt. Beachtenswerth ſind auch dieſe Stellen, weil ſie ebenfalls darauf hinweiſen, wie ſich die Dar⸗ ſtellung im Einzelnen aus dem Geiſte des Xenophon heraus geſtaltet.
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