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der Opfergelder und den ſpätern Vorgängen in Skillus handelt, Xenophon habe auf die Weih⸗ geſchenke für den delphiſchen Apollo ſeinen Namen und den des Proxenos geſetzt, d gr KAedoν ⁴νπμέασάνν Seνοοσ ναo ανν V. 3, 5.) Und damit man nicht etwa dem Proxenos Schuld gebe, als habe er von der Abſicht des Kyros, einen Zug gegen ſeinen Bruder zu unternehmen, Kunde gehabt und dieß dem Freunde verſchwiegen, wird ausdrücklich bemerkt: kenophon ſei mitgezogen 2urxrn9ee oo drrd IToofévov(III. 1, 9.).
Auch in andrer Weiſe enthält dieſe Einführung des Xenophon Wiederholungen von früher bereits Angeführtem. Schon oben I. 2, 1. war ganz im Allgemeinen erwähnt, Kyros habe den Vorwand gebraucht, als wolle er die Piſider aus dem Lande treiben, und habe gegen dieſe das Griechenheer und das Aſiatenheer geſammelt; hier wird noch einmal geſagt: Agyero d Grs slvœt elc IIioidœ«(III. 1, 9.). Während nach der Ankunft in Tar⸗ ſus und in Folge der daſelbſt ſtattgefundenen Verhandlungen mit dem Klearch und Kyros bei den Soldaten der Verdacht erwacht, es gehe gegen den perſiſchen König, und nur Keiner damals, öffentlich wenigſtens, darüber reden hörte(I. 3, 21.),— heißt es hier III. 1, 10: errei dyrot se Kiluxtxuν 1,ov, Gαmi᷑£ πσιν 266 x εlv*, örl J rog elh n 3σ⁴εα. Schon I. 3, 21 war geſagt, trotz jenes Verdachtes, daß es auf den König abge⸗ ſehen ſei, hätten die Griechen beſchloſſen, weiter mitzuziehen, und II. 3, 22. hatte Klearch in ſeiner Rede an den Tiſſaphernes angeführt, 7oxννοννπμνέ aHœ ⸗Hεods u eνρσννονυς rr0odoνναι mαἀ τν: ebenſo wird hier nochmals berichtet, daß die Meiſten und unter ihnen Xenophon dνo αeανννν νᷣ dννιων Kugon gunxodotορνισωσάρ(III. 1, 10.).
Wenden wir uns nun zu dem Inhalte der Erzählung III. 1, 4—8. Ausführlicher, als von irgend einem andern der an dem Zuge betheiligten Griechenführer, wird von Tenophon erzählt, wie er dazu gekommen ſei, ſich dem Kyros anzuſchließen, ja es werden Einzelheiten angeführt, wie ſie in dieſer Beſonderheit faſt nur Tenophon ſelbſt hätte ausführen können und mögen. Er empfängt eine briefliche Einladung vom Proxenos, und theilt dieſe dem Sokrates dem Athener mit, und beräth die Sache mit ihm. Es wird der Grund ange⸗ geben, weßhalb dieſer ihm gerathen habe, vorher das Orakel zu befragen; es wird weiter er⸗ zählt, wie Xenophon dieſem Rathſchlage nicht ganz genau nachgekommen ſei, indem er nicht das Orakel darüber befragt habe, ob er überhaupt hingehen ſolle, ſondern nur, welchen Göttern er opfern müſſe, um bei ſeinem Vorhaben glücklich zu ſein, und Sokrates macht es ihm nach ſeiner Rückkehr von Delphi ausdrücklich zum Vorwurf, daß er nicht zuerſt gefragt habe, ob es überall beſſer für ihn ſei, mitzugehen oder daheim zu bleiben.
Die mit§. 4. unterbrochene Erzählung wird in§. 11. fortgeſetzt. Bei der allge⸗ meinen Bedrängniß iſt Tenophon traurig mit den Uebrigen und kann nicht ſchlafen(cf. III. 1, 3.). Als ihm aber ein wenig Schlaf zu Theil wird, hat er einen Traum. Derſelbe wird in aller Ausführlichkeit und Lebendigkeit erzählt; es wird hinzugefügt, weßhalb und inwiefern er theils denſelben für günſtig gehalten habe, theils durch ihn in Furcht geſetzt ſei: es wird endlich er⸗ wähnt, von wem Xenophon dieſen Traum empfangen zu haben glaubt. Krüger ſagt zwar*):
*) De authent. p. 22.


