Latein. 4 St. Lektüre 2 St.(im Sommer): Li-
vius Iu. II, Ovid. Metamorph. nach dem
1. Heft von Siebelis Auswahl, in jeder Stunde etwa 25 Verse. Memoriren von 5 Versen für jede Stunde. Im Winter:
Liv. 1, 19— 50.— Ovid metamorph. Die
Schöpfung und Phacton(theilw.). Gram-
matik: Wiederholung der Casuslehre, die
Lehre von dem Gebrauch der Tempora und Modi, der Conjunctiv bei Fragewör- tern u. in Relativsätzen. Infinitiv, vom Participium und Supinum. Wöchentl ein domesticum, alle 14 Tage ein scholasticum. Im Sommer Hetzel. im Winter Bahl. Eranzösisch. 4 St. Plötz. Abschn. VII IX Wiederholung des Früheren Lektüre aus Lüdecking: Natur- und Volksleben, Geschichte 1—6, mehrere Gedichte.— Wöchentlich eine häusl. Arbeit aus Frän-
Die Lehre vom
die einfachen Reihen, Zinseszins-u. Renten-
rechnung, Wechsel- u. Effectenrechnung.
b. Geometrie. Wiederholung der Planimetrié;
Stereometrie; Trigonometrie. Haas.
Naturwæisenschaften. 5 St.
a) Physik 2 St. Mechanik nach Krebs; Wie- derholung des Früheren.
b) Chemie 2 St. Metalloide u. Metalle nach Casselmann. Die Grundlehren der Stö- chiometric.
c) Naturgeschichte 1 St. Im Sommer Wie- derholungen aus d. allgemeinen Botanik, das Linné'sche System. Bestimmung u. Beschreibung v. Pflanzen der Umgegend. lin Winter das Wichtigste aus der Kry- stallographie. die wichtigsten Mineralien.
Haas.
Zeachnen. 2 St Zeichnen nach Gypsmodel-
len und Vorlagen. Wingender.
Gesangj. 2 St. Siche III.
kels Anthologie und von Zeit zu Zeit cine
Klasseuarbeit. Auswendiglernen v. Wör-
tern aus Plötz, vocabulaire systématique
und von Gedichten. Sprechübungen im Anschluss an Lektüre und Grammatik. Hagelüken.
finglisch. 4 St. Grammatik 2 St. Aus Plate II die Lectionen 1— 52. Wöchentl. zwei domestica, von Zeit zu Zeit cine Schul- arbeit Lektüre 2 St. Aus Lüdccking II.
die Erzählungen 7—9, aus Natur und Volkslcben 5— 14, aus Geschichte 4. 5. 6,
„
Auswendiglernen v. Vocabeln u. Redens-
arten nach Franz, Vocabelbuch. Haas. eschichte. 2 St. lm Sommer: Deutsche Ge- schichte des Mittelalters nach Herbst u. Eckertz; im Winter: neuere Geschichte nach Eckertz. Die Geschichte Preussens wurds besonders berücksichtigt. Im Sommer Hetzel, im Winter Haas Geogra⸗kuc. 1 St. Repetition aus der physi- schen und politischen Geographie, insbe- sondere der europäischen Länder. Im Sommer Hetzel, im Winter Steffen. Mathemalih. 5 St.
a) Arithmetik 3 St. Wiederholung der ein-
fachen und quadratischen Gleichungen. (fleichungen mit mehreren Unbekannten. Logarithmen. Exponential-Gleichungen.
Turnen. Beide Abtheilungen, II. III u. VI und IV u. V wurden in je zwei wöchent- lichen Stunden unterrichtet. Der Unter- richt wurde, die Monate Dezember und Januar ausgenommen, auf dem Turn- platz ertheilt.. Weimer. Für die Schüler, welche für ein Gymnasium
vorgebildet werden, sind in IV und III folgende
Einrichtungen getroffen:
in OUARTA. 4 St. Regelmässige Pormenlehre
Gricchisch
bis zur 2. Hauptconjugation, mit U ebersetzung der meisten Stücke aus Sehenkels Uebungs- buch. Bill.
Die Schüler diesern Abtheilung nehmen an den französischen Lectionen, in 3 wöchentl. St. Theil und waren vom Schreibunterricht dispensirt.
in TERTIA.
(die Schüler gehören der Untertertia an.) Latein 2 besondere(also im Ganzen 7) St. Wie-
derholung u. Lrw- citerung der Casuslehre, nebst
mündl. u. schriftl. Uebersetzen aus Ostermann
für III.
Oriechisch 5 81. W icderholung des Pensums für Quarta. Die 2. Hauptconjugation und die unregelmässigen Verba. Uebersctzungen nach Schenkel und Blume. Lektüre: Xenoph. An. 4. Hom. Od. I. 1— 10, I1V. 1— 112. Bill. Die Schüler dieser Abtheilung nehmen am Fran- zösischen in 3, an der Arithmetik in 2 St. theil und sind vom Englischen sowic vom Zeichenunterricht dispensirt.


