Jahrgang 
1927
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schaltung einen Widerstand von 1,2 Ohm ent- gegen. Wie groß sind die Widerstände der beiden Drähte?

2. Unter welchem Gesichtswinkel erscheint ein gradliniger Waldsaum, der A B= 1825 m lang ist, wenn das Auge von dem Endpunkt A um 2385 m und von dem Endpunkt B um 1675 m entfernt ist?

3. Der Preußische Beamtenverein ver langte(vor dem Kriege) für eine Kapitalver-

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sicherung von 10 000 Mk., fällig nach 10 Jah- ren, eine einmalige Zahlung von 7262,80 Mk. Welche Verzinsung kam dem Versichernden zu gut, und welche vorschüssige Rente müßte er bei gleicher Verzinsung zu gleichem Zwecke jährlich zahlen?(Der Verein forderte 835,20 Mk.)

e) Hebräisch.

Uebersetzung aus Genesis, 30, 17 aus- schließlich.

6. Die Einrichtnng des künstlerischen und technischen Unterrichts.

a) Zeichnen und Kunst- betrachtung.

Der Zeichenunterricht(Freihand- und ge bundenes Zeichnen) wurde im Sinne der neuen Richtlinien erteilt.

Kunstbetrachtungen(kunstgeschichtliche Belehrungen und Skizzen) wurden meist ge- legentlich im Anschluß an die zeichnerischen Uebungen und den sonstigen wissenschaft- lichen Unterricht vorgenommen. Besonders berücksichtigt wurden die Kunstschätze in Alt-Limburg, sowie die Bau- und Kunstdenk- mäler in der engeren Heimat.

b) Musikpflege.

Den Richtlinien entsprechend wurde der Musikunterricht weiter ausgebaut. Zu den be reits geschaffenen Zweigen kam neu auch die Kompositionslehre hinzu, zu deren Einführung ein besonderer Kursus eingerichtet wurde. In der Reifeprüfung 1927 trat die Musik Zzum ersten Male als besonderes Prüfungsfach auf.

Im Chorgesang wurde ebenfalls ein weite- rer Ausbau vorgenommen. Die kleinen Chöre der OQuarta und Untertertia wurden beibehal-

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ten, der große Chor wurde auf 214 Mann ver- größert.

Die Schüler werden durch unsere Schüler- konzerte im Laufe ihrer neunjährigen Gym- nasialzeit mit der gesamten deutschen Musik bekannt gemacht. In diesem Jahre waren Bach und Händel die Träger unserer Veran- staltung, die alljährlich den Höhepunkt unse- res musikalischen Lebens bildet und Zeugnis giht von unserer Arbeit auf diesem Gebiete. Neben einer Reihe von Chor- und Solowerken von Bach und Händel wurde als großes Werk Händels OratoriumJudas Makkabäus im Zusammenwirken von Chor, Solisten und Orchester aufgeführt.

Im Laufe des Jahres wirkten Chor und Orchester mit bei den Fröffnungsfeiern von Sommer- und Wintersemester, bei der Ver- fassungsfeier, dem Turnfeste, der Pestalozzi- feier, der Beethovenfeier und der Entlassungs- feier der Abiturienten.

Das Orchester wurde auf 34 Mann ver größert. Die Orchestervorklasse war auch in diesem Jahre gut besucht, desgleichen auch die Soloklasse. Das Orchester soll durch Hin- zufügung von Holz- und Blechbläsern ausge- baut werden.