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4. 3.: Vorführung des künstlerischen Puppenspiels vom Doktor Faust.
8. und 10. 3.: Schülerkonzert, vergl. unter I, 6, b Seite 10.
14. und 15. 3.: Mündliche Reifeprüfung unter dem Vorsitz des zum staatlichen Kommissar er- nannten Direktors.
26. 3.: Beethovenfeier in der Aula.
9. 4.: Feierliche Entlassung der Abiturienten mit Ansprache des Direktors.
10.— 18. 4.: Primanerfahrt über Nürnberg nach München zum Besuche des Deutschen Museums unter Führung des Studienrats Dr. Köhler.
VI. An die Eltern unserer Schüler.
Aus den wichtigsten Erlassen und Verfügungen der Behörden.
1. Die Benutzung der von der Schule eingerichteten Schülerunfallversicherung wird den Fltern dringend empfohlen. Vgl. Min.-FErl. v. 22. 2. 1926, U II 358, Zentralblatt 1926, S. 81.
2. Ministerielle Bekanntmachung. Es wird beabsichtigt, Anfang Mai 1927 in Frankfurt a. M. eine pädagogische Akademie auf simultaner Grundlage zur Ausbildung von Volksschullehrern und Volksschullehrerinnen zu eröffnen. Für die Aufnahme gelten die Bestimmungen der ministe- riellen Bekanntmachung vom 1. 11. 1926— U III 2450 II. U II 1— Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen, 1926, Heft 22, Seite 388.
3. Ferienordnung für das Schuljahr 1927:
Schluß des Unterrichts Wiederbeginn des (nach der 3. Schulstunde) Unterrichts
Osterferien 27 Samstag, den 9. April 1927 Dienstag, den 26. April 1927 Pfingstferien reitag, den 3. Juni Dienstag, den 14. Juni. Sommerferien 1 Preitag. den 15. Juli Dienstag. den 16. Aug.„ Lierbsiferien Dienstag, den 27. Sept.„ Mittwoch, den 12. Okt.„ Weihnachtsferien Mittwoch. den 21. Dez.„ 3 Donnerstag, den 5. Jan. 1928 (Osterferien Samstag. den 31. März 1928
Urlaub kann im Anschluß an die Ferien weder vorher noch nachher erteilt werden.
4. Bücher aus der Unterstützungsbibliothek können nur an bedürftige Schüler und auf be— sonderen, durch die Eltern zu stellenden Antrag verliehen werden. Vordrucke dazu mit den Vorschriften für die Behandlung und Rückgabe der Bücher sind beim Hausmeister zu haben.
5. Für die Förderung der Schüler in Erziehung und Unterricht ist ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten von Schule und FElternhaus unerläßlich. Der Unterzeichnete ist an allen Wochentagen von 11 bis 12 Uhr in seinem Amtszimmer zu sprechen. Ein Verzeichnis der Sprech- stunden der Lehrer hängt im unteren Flur des Anstaltsgebäudes. Nachfragen über Klassenstand und Versetzungsaussichten der Schüler haben nur dann Zweck, wenn sie rechtzeitig, d. h. mõög- lichst frühzeitig, erfolgen. Handelt es sich um schwachbegabte Schüler oder solche, die es am nötigen Fleiß fehlen lassen, so sollten die Eltern vom ersten Monat des Schuliahres an sich dauernd mit der Schule in Verbindung halten. Nachfragen über Klassenstand und Versetzungs- aussichten, die erst in den letzten Wochen erfolgen, haben keinen Zweck und können aus dienst- lichen Gründen nicht beantwortet werden.
Limburg a. d. Lahn, im April 1927. Dr. Jöris, Oberstudiendirektor.


