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Vom Vogelsberge niederwärts Stieg ich mit ſeinem Danke heut' Es trägt ihn tief ſein treues Herz Er wahrt ihn Dir für alle Zeit. Zwar ſeine Blumen blühn nicht mehr Die ſonſt reich in den Wäldern ſtehn
Von Blättern ſind die Bäume leer, Die müde Welt will ſchlafen gehn.
Da wand ich Dir den Tannenkranz.—
Des Frühlings Kinder all verblüh'n,
Das Laub vergilbt im Sturmestanz
Der Tannenbaum bleibt immergrün.
So nimm dies ſchlichte Zeichen hin:
Blüh' auf, Du Stadt im Ehrenkleid!
Und ewig ſei das Tannengrün
Das Sinnbild unſrer Dankhbarkeit.
(Er legt den Kranz vor der Stadt Lauterbach nieder.)
Ein Knabe und ein Mädchen.
Der Knabe. Auch unſern Dank nimm huldreich an, Die Du ſo viel für uns gethan.
Das Mädchen. Wir beide grüßen Dich vereint, Nimm's hin, es iſt ſo treu gemeint.
Der Knabe. Des Schüler's Leben iſt voll Plag, Da ſitzen wir den langen Tag, Wenn draußen heller Sonnenſchein


