Die Stadt Lauterbach.
Heil mir zu ſolchem edlen Bund! Aus tiefſter Seele quillt mein Dank. So bleibt mir treu auf meinem Weg Dann werd' ich nimmer irre gehn.
Zur Geſchichte: Verhülle Du des Krieges Brand Und gieb dem Frieden Zauberkraft!
Zur Kunſt:
Gieb Roſen, Du, und Sonnenſchein Und bleib mein treuer Kamerad! Und was das Lied der Kinder ſang, Dann wird es goldne Wahrheit ſein.
Ein Knabe aus dem Vogelsberg. Mein Heimatsland iſt hoch und ſchön
So wie es ſchon der Dichter preiſt
Vom Berge frei die Winde gehn
So frei wie ſeiner Söhne Geiſt.
Und Wälder ſtehen hochgereiht,
An Stämmen breit und Laub ſo ſchwer,
Das deutſche Land iſt groß und weit
Doch hat es ſolchen Wald nicht mehr.
Wer je in ſeinem Schatten ſtand, Der mochte wohl den Frieden ſehn: Fern ſtürmt das Leben unverwandt Hier oben ſcheint es ſtill zu ſtehn. Der Bahnzug fliegt, es quillt der Dampf Es hallt der harte Hammerſchlag: Dort oben ſchweigt der ewige Kampf Und ſtill iſt's wie am erſten Tag.


