7. Geſundheitszuſtand.
Bei den Lehrern traten in einem Fall, bei den Schülern in zwei Füllen ſchwerere Erkrankungen ein. Im übrigen war der Geſundheitszuſtand, ungeführ bis Ende November, zufriedenſtellend. Jeit De⸗ zember machten ſich jedoch, beſonders in den Unterklaſſen, ſehr häufig Erkältungskrankheiten bemerkbar.
s. Stiftungen.
Dem Unterſtützungsfonds der Realſchule wurden zwei namhafte Heitrüge überwieſen. Herr Pfarrer Uebel ſtiftete für die Bücherei ſeine Schrift„Alt Laubach und ſeine Bewohner“, Herr Ober⸗ juſtizſekretär Elbe einen Bücherpreis für das Jugendͤfeſt, das Landesamt für das Bildungsweſen und die Zentralſtelle für die Landesſtatiſtik eine Anzahl von Ichriften für die Hücherei, die Rhei⸗ niſche Volkspflege 11 Hefte„Rheiniſche Schickſalsfragen“. Allen Gebern ſei auch an dieſer Itelle der herzliche Dank der Schule ausgeſprochen.
9. Neuerwerbungen.
Wir heben hier nur einige größere Neuanſchaffungen hervor. Die Ichule erwarb einen leiſtungs⸗ fühigen Lichtbildapparat(Firma Ueitz⸗Wetzlar) für Diaskopie und Episfopie und eine Druplaſt⸗Prä⸗ ziſions⸗Kamera, die bei der Anfertigung episkopiſcher Bilder für den Lichtbildapparat Verwendung findet. Außerdem wurde mit der Anlage einer Glasbilderſammlung, zunächſt für die Fächer Ge⸗ ſchichte, Geographie und Naturkunde, begonnen.
Bekanntmachungen und Mitteilungen an die Eltern.
Schulbeginn.
Die Aufnahmeprüfungen finden Montag, den 19. April 1920, um 9 Uhr ſtatt. Der Unterricht im Schuſjahr 1920⸗27 beginnt Dienstag, den 20. April 1920, um 8 Uhr.
Ferien.
Für das Schuljahr 1920⸗27 gilt vorausſichtlich folgende Ferienordnung: Pfingſtferien: Von Sonntag 23. Mai bis Jonntag 30. Mai. Sommerferien: von Samstag 10. Juli bis Jonntag s8. Auguſt. Herbſtferien: Von Sonntag 20. Jeptember bis Jonntag 10. Oktober. Weihnachtsferien: Von Donnerstag 23. Dezember bis Mittwoch 5. Januar 1927.
Schulgeld.
Das Schulgels iſt nach der Zahl der Kinder, die ſich gleichzeitig in Schulausbildung befinden, geſtaffelt und iſt bis zum Ende des jeweiligen Monats fällig.
9


