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die Hoffnung, dass bessere Tage kommen. Wird auch die Masse den wahrhaft Grossen aus guten Gründen nie zugewandt sein können, so sollen doch die, denen ihr Schicksal die Möglichkeit gab, geistige Führer der Nation zu werden, Gold von Talmi zu scheiden vermögen. Dass hiermit nur ein bescheidenes Teil zur Verfeinerung des Kunstempfindens und Stärkung unseres völkischen Gefühls beigetragen werden kann, liegt zu Tage. Von„grôzer arebeit“ redet das Leben draussen. Lichtspuren zeigen sich aber auch hier überall. Der litterarische Geschmack der ländlichen Menge wird durch Sohnrey's Reformbewegung günstig beeinflusst. Nach dem Beispiele Englands gründen weitsehende Volksfreunde Lesehallen, deren Woltat breiteren Kreisen des städtischen Mittelstandes durch einen Ausbau der sozialen Gesetzgebung(8 Uhr-Ladenschluss) erst recht fühlbar würde. Grosse Kulturaufgaben liegen auf dem Wege, den Otto von Leixner mit seinem„Kampf gegen den Schmutz in Wort und Bild“ einschlägt.
Ein weiter Ausblick eröffnet sich in der Reorganisation des gesamten Schrifttums und Theaters, im Berennen der Presskartelle, in scharfer Bekümpfung der salzlosen Roheit sozialdemo- kratischer Witzblätter, der abscheulichen Verzerrungen des„Simplizissimus“, der Wiedehopfsippe „Kleines Witzblatt“,„Sekt“,„Satyr“ u. S. f.
Wahrlich, Oed- und Unland genug für die Pioniere einer grossen, segensreichen„inneren Kolonisation“.
Tue auch die Schule das ihrige,„damit der Tag dem Edeln endlich komme!“


