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r0140¹ acragavets yevovro. Aehnliche Wirkung hat òw auch nach pronomi- nalen Ausdrücken. Fr. soph. 126 Oda 01) ris dν suαe᷑αεεν*εσα verschärft dν hinter ola die Einschränkung, V 90 z0.l,% dre d S094709« und fr. soph. 128 G⁵ι dπωάέσε οισ verleiht es dem durch ört und xot ausgedrückten Begriffe der Allgemeinheit grösseres Gewicht.
e. Wie endlich ν in Fragen die Erwartung baldiger Antwort ausdrückt, so bringt es nach Imperativen, besonders in Ausdrücken wie éy. †εοε. den Wunsch nach schneller Ausführung des Befohlenen zur Geltung, ähnlich dem deutschen denn in wohlauf denn, iohlan denn. Die bei Antiphon hierfür vorkom- menden Beispiele IV 2 M eres d*, r0G τον εν öru doratr ad Mοιυκαννει— ixοεον τι, V 36 G.⁵os„do i, wo„ag d in anderem Sinne zu fassen ist als oben S. 16, fr. soph. 131, 1 †e.⁵αοαςα, 131, 11(dasselbe), 131, 37(dasselbe) bedürfen keiner weiteren Erörterung.— Fr. soph. 120 ör.* raà roαeνμαα A cavrou— 1d ανν(φÿνHεωνεκατnmusv bei Athenäus X S. 423 A war dem Verfesser nur ausserhalb des Zusammenhanges zugänglich.
6. Oura.
Literatur. Hoogeveen S. 162.— Devarius S. 66 ff. S. 133. S. 172.— Zeune, Anmerkgg. zu Vigerus S. 500.— Matthiä, Gr. II, S. 1210.— Hartung I, S. 300 ff.— Klotz, zu Devarius II, S. 436 fl.— Rost, in Passows Lexikon 1, S. 625.— Bäumlein§. 108.— Kühner, Gr. II, S. 686.
Ableitung. Ueber die Etymologie von djra finden sich zwei verschiedene Vermuthungen aufgestellt. 1. Klotz leitet das Suffixum ræ von einer älteren Form ros des pronomen infinitum ab und führt zum Beweise die Zusammenstellungen dj rig, i 1ο, Oi rol, di zou an.— 2. Mehr Anhänger(Rost, Kühner) hat die Vermuthung Hartungs gefunden(I, S. 300 ff.), wonach das Suffixum ra demonstrative Geltung hat, so dass Hjjraæ nur ein verstärktes dν ist und beide Wörter sich zu einander verhalten wie&uνεα zu svdatra, ryvdaa zu rukaura.
Gebrauch. In Betreff der Beurtheilung des Gebrauches von OHyjra findet weniger Kontroverse statt. Selten wird ôxjra von der Zeit gebraucht, vielmehr bringt es hauptsächlich die determinative Bedeutung von-i zur Geltung. Es dient zur Hervorhebung sowohl von Sätzen als von Satztheilen und behält so meist seine Natur als eigentliches Modaladverb; selten hat es die Geltung einer Konjunktion. Inra steht oft in affektvollen Fragen, wie unser denn, mögen dieselben bloss durch den Ton oder durch Fragewörter ausgedrückt sein(Arist. Acharn. 1011.— Eur. Iph. Aul. 866). Ferner findet sich ô'ra häufig in Antworten, besonders oft, wenn
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