Jahrgang 
1879
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dass, wo uev ohne entsprechende Adversativ-Partikel stehe, der Gegensatz stets auf andere Weise ausgedrückt oder in Gedanken zu ergänzen sei, reicht für viele Fälle nicht aus.

Antiphon. Da udv aus uijy entstanden ist, müssen wir auch den Gebrauch desselben als einfache affirmative Modalpartikel für den ursprünglichen halten und den konjunktionellen als abgeleitet und sekundär betrachten. Die Fälle zusammen- zustellen, in welchen sich der ursprüngliche Gebrauch von uæy bei Antiphon noch findet, soll uns hier allein beschäftigen.

1. A.ν οSv. Zuerst ein, wie es scheint, zweifelloser Fall der Verbindung uhy Odv. III α 1 Oluαι ⁴ινν ο 0dέ dρηα νεοενν ꝙντπι ε&εμι ν dmνη⁶mα⁵ένον Ein Gegensatz findet sich auf keinerlei Weise ausgedrückt und nichts hindert, dass wir ueν hier in seiner ursprünglichen Bedeutung nehmen. Ebenso wird auch IV 2 erklärt werden müssen: oiuat ενινν o pGs oöre ôlucia rouroug oi⁸ d⁶αα ⁶οσά paadodyrag guot, denn§ 3 die Worte eteu sde?«. als Gegensatz nehmen zu wollen, ist wohl, ohne den Worten Zwang anzuthun, nicht zulässig. Zu IV 5 8 A v O C dvν εεεoνεᷣνοαα Fi α könnte man als Gegensatz den Ausdruck § 6 Ʒd rie r rdν νανινν% xανε. heranziehen, allein einfacher ist es doch der Verbindung νν osy versichernde Bedeutung beizulegen. VI 13 xᷣ.᷑mπιν.⁴αα ενxνι ιν (O2)* zo0pla ouro hat Reiske otw beigefügt. In der That werden wir später sehen, dass eine solche Wendung öfter einen Abschnitt der Rede beendigt, und wenn wir bedenken, dass ae, in ursprünglicher Bedeutung in Verbindung mit 104, Oy, oby ungleich häufiger ist, als einfaches uæyν, so werden wir geneigt sein, Reiskes Vermuthung zu billigen.

2. bvKο. Die Verbindung aενdοo ist gesichert V 86 NElovvy u dudο gycye r**ν 1νπνν rντυον, dvοes, siwαν τν dαννν xαd 1oο v⁴αοωνςα, uxrd 6,ν (roντοονς*)ε diαμαν ⁴ἀς edeναας&de xεοναν. Kirchner meint allerdings(S. 10), der Gegensatz für uerν sei hier in asoνroo zu finden, aber viel einfacher ist doch hier das Verfahren, abydo mit versichernder Kraft zu spcyé zu ziehen, wie wir IV 2 uby 0Od spcps gefunden haben. Ebenso findet sich ubv pdo nach der Konjektur von Blass bei dem pronomen personale der 1. Person I 25 gpch Hbr(⁴ο)* O?,ααα τονν rsνετα, eine Stelle, worüber schon Mätzner(S. 153) und Kirchner (S. 9) gehandelt haben. Der Ausfall von pâo wird durch das folgende zœæꝛbdο O*αατεοοv erklärlich.

3. Die Verbindung zaæl ι oder«æd εινννυ ον/ mαłᷣαᷣu⁷ hat Antiphon mehr- mals zur Einführung eines neuen bedeutungsvollen Momentes gebraucht, V 51 &α²⁷ m0wò-« rA e& lGobevdενα rod†eutpovrög sori dov* rou duαονos und V 63 ual Abv d aal rijs zoslag rijs 2u œ Auuiyon roꝰro Pgtu epirou rexεε⁷ιιν εςστιν*.(Hartung, II, S. 401.)

4. Zuletzt bleiben noch mehrere Stellen, wo deν ohne Gegensatz ausser den Verbindungen uby oëy, abydo, uby i auftritt. So finden wir es im Anfang