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xcd π‿νννvOννα m0ꝛ gkẽ, dp„O06 Hνυν½τꝙρασαχνφάꝙ ετ⁵⁴ενα τdν νρα εα roν πα‿τν. Dass hier uij den Gebrauch einer Konjunktion hat, braucht nicht erst gesagt zu werden. Aehnlich sind die Stellen mit œα μe,„B„4„é, wo„ zur Hervorhebung des ganzen Ausdruckes dient. V 28 xςα νν Ou Eeuεᷣν; ual v elxdg„e* zal Gαεκεeνν ι εκννεασερα. V 92. Man könnte zal wuijy an diesen Stellen mit und wahr- lich, und geꝛwiss übersetzen, indem auch der Deutsche in diese Partikeln eine ge- wisse adversative Bedeutung hineinlegen kann, wenn er auch meistens das deut- lichere doch hinzufügt.
b. ⁴vν.
Literatur. Wir berücksichtigen nur diejenigen Besprechungen, wo ue nicht als Konjunktion, sondern als affirmative Modalpartikel behandelt ist. Vigerus S. 532 a, 536 b, 537, 540.— Hoogeveen S. 351 ff.— Devarius S. 122 fl.— Her- mann, zu Vigerus S. 824, 841, 845.— Matthiä, Gr. II, S. 1261. Thiersch, Gr. S§. 572.— Rost, Gr. S. 685, 5 b.— Hartung, II, S. 390 ff.— Klotz, II, S. 657.— Rost bei Passow II, 1. Abth. S. 175.— K. Matthiä, zur Lehre von den griech. Partikeln„é, ãoa, uεν, 06, v. Quedlinburg 1845(†).— Bäumlein, S. 159 ff.— Kühner, Gr. II, S. 691 ff.— Speciell über Antiphon: Mätzner zu IIæ 7.— Kirehner, de temporibus orationum Antiphontearum. Frankfurt a. O. 1864. Sch.-Pr. S. 8 ff. — Hoppe a. a. O. S. 41 ff.— Blass, att. Beredsamkeit I, S. 125.— Schäfer S. 34 ff.
Ableitung und Bedeutung. Dass deéy aus uijv entstanden ist, unterliegt, da es im epischen und ionischen Dialekte geradezu für u*ν gebraucht wird, keinem Zweifel. Hartung glaubte, dass die Anwendung von uev statt wijv allgemein nur bei Epikern und loniern zu finden sei, dass dieselbe sich dagegen bei den Attikern auf die Verbindungen ueyrot, ubdn ou und àεν beschränke(II, S. 393). Allein nach den Untersuchungen von Bäumlein u. a. scheint auch für die attischen Schriftsteller diese Beschränkung nicht mehr haltbar zu sein. Im allgemeinen wird daher über deẽ dasselbe gelten, was oben(S. S ff.) über uνν gesagt wurde, doch scheinen bei den Attikern die Formen uey und àνꝗ keineswegs unterschiedlos gebraucht worden zu sein. Wie in der Form, so hat auch in der Bedeutung eine Abschwächung stattgefunden, so dass auf ëν, wo es sich ohne korrespondirende Partikel findet, kein solcher Nachdruck liegt, wie auf àν—. Betrachten wir ferner die Partikelverbindungen, welche wir bei urjv gefunden haben,(xal aiv, 020 8 v, 7 uijv) und diejenigen, welche deν häufig eingeht(ubv ouv, de di, u 10⁶ο), 80 erkennen wir, dass das affirmative gεy sich nie in Verbindung mit solchen Partikeln findet, mit welchen uijv zusammentritt, und dass in den Verbindungen von j der Nachdruck auf gijvy ruht, dagegen in denen von uev die folgende Partikel betont ist. Die Erklärung Hermanns, welcher sich noch Klotz angeschlossen hat,


