Jahrgang 
1925
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Abteilung B.

Deutsch: Was verdanken wir der Reichsgründung Bismarcks? Latein: Ubersetzung ins Lateinische.

Griechisch: Übersetzung aus Platon: Menex. 240 ae. Mathematik:

a) Ein Luftschiff will von Metz auf dem kürzesten Wege nach Königsberg fahren. Wie lange fährt es, wenn es eine mittlere Geschwindigkeit von 20 msek. entwickelt? Metz: 1= 6° 11= 49° 7 Königsberg: 7= 20° 30%= 54° 43+(Anwendung der sphärischen Trigonometrie auf die Erdkunde.)

b) Eine Hohlkugel, deren äußerer Radius 6 cm und deren innerer Radius 5 cm beträgt, schwimmt gerade noch im Wasser. Wie groß ist ihr spezifisches Gewicht?(Kugel- berechnung.)

c) Wie lautet die Gleichung der Tangente an die Parabel= 12, die auf der Geraden X y= 3 senkrecht steht?(Parabel und Tangente.)

d) Jemand zahlt 5000 Mark bei einer Bank ein, die 7% Zinsen gewährt, und fügt am Anfang jedes Jahres(vom zweiten an) 500 Mark hinzu. Wieviel wird er nach Ablauf von 15 Jahren besitzen?(Rentenrechnung.)

5. Hebräisch siehe Abteilung A.

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6. Der künstlerische und technische Unterricht.

1. Gesang und Musik. Im Gesangunterricht wurden durchgenommen in VI: Ein- führung in die Notenschrift, melodische und rhythmische UÜbungen, Tondiktate, einstimmige Volkslieder. In V: zweistimmige Volkslieder, Lehre vom Dreiklang und Septakkord, Ton- diktate, Quintenzirkel. Dem Chorgesang der folgenden Klassen wurden im verflossenen Jahre 3 Stunden gewidmet, 1 für Knaben-, 1 für Männerstimmen, 1 für den Gesamtchor. Es wurden Chöre aus dem ChorbuchFrisch gesungen geübt und zwar Kompositionen von Palestrina, Prätorius, Eccard, Bortniansky, Beethoven, Klein, Mendelsohn, Lemblin, Heinrichs. Außerdem wurden einstimmige Kunstlieder gesungen.

Ferner wurden in den beiden Untersekunden in je einer Stunde behandelt: Zupfgeigen- lieder, das Volkslied, Musikgeschichte der orientalischen und abendländischen Völker bis zur musikalischen Renaissance, die einfachen musikalischen Kunstformen.

Die oberen Klassen wurden eingeführt in die Meisterwerke, die in der Kornzertzeit aufgeführt wurden: Händels Julius Caesar, Haydns Schöpfung, Beethovens 9. Symphonie. Weiter wurde behandelt das Generalbaßzeitalter, Richard Wagner, musikalische Formenlehre. Außerdem war das Schülerorchester eifrig tätig und bildete einen Musikverein(S. 17).

2. Das Zeichnen begann in Sexta mit Gedächtniszeichnen, farbigen Ubungen mit Pastellkreide und Wasserfarbe, freien Phantasiezeichnungen, wozu in V farbiges Aufteilen von Flächen trat, in V dazu einfache Formen des antiken Ornaments und Zeichnen nach flachen Naturgegenständen. In UIll und weiter in Olll wurden die Schüler in das räumliche