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Aufgabe, die Bedeutung Goethes für die deutsche Nation in einer für Erwachsene wie für Schüler gleich interessanten Weise darzustellen, mit bemerkenswerter Geschicklichkeit.
Am 2. September wurde der Sedantag durch ein Turnfest gefeiert. Leider war das Wetter ungünstig. Daher mufste das Wetturnen in der Turnhalle stattfinden und konnte nur zu einem Teile ausgeführt werden. Immerhin verlief dasselbe unter den Klängen einer Musikkapelle frisch und fröhlich und fand seinen Abschlufs durch eine Ansprache des Direktors, in welche die Proklamierung der Sieger eingeflochten wurde. Der Geheime Regierungs- und Provinzial-Schulrat Herr D. Dr. Lah- meyer beehrte die Feier durch seine Anwesenheit. Der Rest des Wetturnens fand am 7. September nachmittags auf dem Turnplatze statt; wobei von den oberen Klassen schöne Leistungen im Bockhochspringen, Stabspringen und Faustballspiel erzielt wurden, während die untern und mittlern sich im Klettern, Sackhüpfen und Wettlaufen produzierten.
Am 12. September wurde die Enthüllung des Denkmals des Landgrafen Philipp des Grofsmütigen vor der Martinskirche durch einen Schulakt gefeiert, bei welchem Professor Zülch auf die Bedeutung des groſsen Landgrafen vor allem tür die deutsche Reformation hinwies. Bei der Enthüllung war die Schule durch den Direktor, Professor Zülch und 3 Schüler der oberen Klassen vertreten.
Am 24. November führte der Gymnasialchor unter Leitung des Gesanglehrers Stolzenberg unter freundlicher Mitwirkung mehrerer künstlerisch gebildeter Damen und Herren die Glocke von Romberg auf. Die Aufführung war sehr gut besucht und stellte sich als ein schöner Erfolg dar.
Am 22. Mai starb nach längerem Leiden der Schüler der Michaelis-Untertertia Otto Sobolewski; er wurde am 24. Mai beerdigt. Der Direktor, Professor Zülch, Oberlehrer Watermeyer und seine Klassengenossen, soweit sie in den Pfingstferien anwesend waren, gaben ihm das letzte Geleite.
Sonst war der Gesundheitszustand der Schüler gut.
Dagegen lieſs die Gesundheit des Lebrerkollegiums zu wünschen übrig, sodaſs häufige Vertretungen nöõtig wurden.
So muſste der Lehrer am Gymnasium Stern in den Sommerferien vom Turn- unterrichte befreit und durch den cand. prob. Deutsch vertreten werden.
Sodann erkrankte der Oberlehrer Bochröder und mufste bis Michaelis durch den wissenschaftlichen Hilfslehrer Güngerich, dann bis Ende des Schuljahrs durch den cand. prob. Kugel vertreten werden.
Gegen Ende des Sommersemesters nahm auch Professor Wiskemann mehr- wöchentlichen Urlaub zur W iederherstellung seiner angegriffenen Gesundheit und wurde durch den wissenschaftlichen Hilfslehrer Otto vertreten.
Ferner wurde für das Winterhalbjahr Professor Dr. Auth beurlaubt, um Erholung im Süden zu suchen. Zu seiner Vertretung wurde der wissenschaftliche Hilfslehrer Strunk der Anstalt überwiesen.
Der neu im Kollegium eingetretene Oberlehrer Eitel mufste schon nach kurzer Zeit bis zu den Sommerferien beurlaubt werden und wurde durch den wissenschaftlichen Hilfslehrer Otto vertreten. Nach den Sommerferien nahm er seine Thätigkeit wieder


