lungen, Haus- und Klassenarbeiten.— Erzühlungen aus den Sagen des klassischen Altertums sowie aus der ältesten Geschichte der Griechen(bis Solon) und der Römer(bis zum Kriege mit Pyrrhus). In a: Markert (Geschichtserzählungen im Sommer: Dr. Hitzeroth); in b: Theisen.
tür, einfache Blätter u. a.) verbunden mit Farbentreff- übungen.— Skizzierübungen und freie UÜbungen im Skizzenbuch. In a und b: Allwohl.
Quarta.
Klassenlehrer: In a: Oberlehrer Schröder(im Sommer), wiss. Hilfslehrer Dr. Klüpfel(im Winter); in b: Oberlehrer Askevold.
Französisch: 6 Std. Lesestücke aus Strien, Lehrbuch der französischen Sprache, Teil I. Leseübungen. Sprech-
übungen im Anschluß an den Lesestoff. Erweiterung Religion: 2 Std. Das Allgemeinste von der Einteilung der
des Wortschatzes. Auswendiglernen von Gedichten.— Wiederholung, Befestigung und Erweiterung der in Sexta gelernten Formenlehre. UÜbungen im Übersetzen in das Französische. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit: Diktate, Antworten auf französisch gestellte Fragen , gen, Umwandlungen, Niederschriften aus dem Gedächtnis 8:„ grammatische UÜbungen, Ubersetzungen. In a: Zer- giebel; in b: Heuser.
Erdkunde: 2 Std. Länderkunde Mitteleuropas, insbesondere
des deutschen Reiches, nach Daniel, Leitfaden. Ent- werfen von Kartenskizzen an der Tafel. Weitere Ein- führung in das Verständnis des Globus, des Reliefs und der Karte. In a: Dr. Neumann; in b: Heuser.
Rechnen: 5 Std. Teilbarkeit der Zahlen. Gemeine Brüche.
Fortgesetzte UÜbungen mit benannten Dezimalzahlen. Ein- fache Dreisatzaufgaben(durch Schluß auf die Einheit oder ein gemeinschaftliches Maß zu lösen) nach Harms und Kallius. Propädeutischer geometrischer Anschau- ungsunterricht. UÜbungen im Gebrauch von Zirkel und Lineal. Alle 3 Wochen je eine Haus- und Klassenarbeit. In a und b: Laubert.
Naturbeschreibung: 2 Std. Im Sommer: Pflanzen-
kunde. Eingehende Durchnahme der äußeren Organe der Blütenpflanzen im Anschluß an die Beschreibung vorliegender Exemplare und an die Vergleichung ver- wandter Formen. Bail, Botanik JI. Im Winter: Tier- kunde. Beschreibung wichtiger Wirbeltiere(nach vor- handenen Exemplaren und Abbildungen) nebst Mittei- lungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen und Schaden. Grundzüge des Knochenbaues beim Menschen. Schmeil, Leitfaden der Zoologie. UÜbungen im einfachen schema- tischen Zeichnen des Beobachteten. In a: Ma rkert; in b: Kühnemuth.
Zeichnen: 2 Std. Gedächtniszeichnen: Einfache ebene Ge-
bilde und flache Formen(Türschild, Apfel, Kette, Ei, Brille, Wurst, Zitrone, Reifen, Ball, Hantel, Uhr, Briefum- schlag, Schiefertafel, Buch und Heft, Papierhut, Drachen, Honigkuchenherz, Weihnachtsgebäck, Schild, Fahne und Standarte, Beil, Hackmesser, Hammer, Zange, Garten-
Bibel und die Reihenfolge der biblischen Bücher. Lesen und Erklären von Abschnitten des Alten und besonders des Neuen Testamentes(in a des Markusevangeliums) (nach dem Bibl. Lesebuch von Fölber-Strach) zur Wiederholung und Erweiterung der in VI und V be- handelten biblischen Geschichten. Katechismus: Wieder- holung der Aufgaben von VI und V; Erklärung und Einprägung des 3. Hauptstückes mit Luthers Auslegung. Auswendiglernen von Sprüchen und 4 Kirchenliedern nach dem Kanon. Wiederholung der früher gelernten Lieder. In a: Dr. Hitzeroth(im Sommer), Dr. Koniecki(im Winter); in b: Pietschker.
Deutsch: 4 Std. Lesen von Gedichten und Prosastücken
(besonders Beschreibungen und Schilderungen, Dar- stellungen aus der griechischen und römischen Ge- schichte) aus Liermann-Hafer, Lesebuch für Quarta. Nacherzählen. Vortrag auswendig gelernter Gedichte nach dem Kanon.— Der zusammengesetzte Satz und zusammenfassende Einprägung der Regeln über die Zeichensetzung. Das Allereinfachste aus der Wortbil- dungslehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, ab- wechselnd Diktat oder Aufsatz(schriftliche freiere Wiedergabe von Durchgenommenem), Haus- und Klassen- arbeiten. In a: Dr. Hitzeroth(im Sommer), Dr. Clason(im Winter); in b: Askevold.
Französisch: 6 Std. Lesestücke aus dem Lehrbuche von
Strien, Teil II. Auswendiglernen von Gedichten nach dem Kanon. Sprechübungen über den Lesestoff und über Vorkommnisse des täglichen Lebens im Anschluß an Harnisch-Duchesne(Auswahl aus den Abschnitten I. Notre Classe, II. Le Corps humain, III. La Famille, IV. Le Temps, V. La Toilette, VI. Les Lecçons). Erwei- terung des Wortschatzes.— Wiederholung und Ergän- zung der Formenlehre, insbesondere Einübung der Für- wörter in Verbindung mit fragenden und verneinenden Formen des Zeitwortes. Die unregelmäßigen Zeitwörter (nach der Schulgrammatik von Strien). Ubungen im Ubersetzen aus dem Deutschen. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit ins Reinheft(Klassen- und Haus- arbeiten): Diktate, Formen, Beantwortung von Fragen,
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