Klassenlehrer: In a:
Religion: 3 Std.
Deutsch und Geschichtserzählungen: 5 Std.
Französisch:
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C. Übersicht über den im Schuljahre 1907 erledigten Unterrichtsstoff.
Sexta. Lehrer Markert; in b: Lehrer
Kühnemuth.
Biblische Geschichten des Alten Testa- mentes, nach Halfmann-Köster, I. Vor den Haupt- festen die betreffenden Geschichten des Neuen Testa- ments. Durchnahme und Erlernung des 1. Hauptstückes mit Luthers Auslegung. Erlernung des Vaterunsers ohne Luthers Auslegung nach einfacher Worterklärung. Einprägung einer mäßigen Zahl von Katechismus- sprüchen und leichten Schriftstellen sowie von 4 Kirchen- liedern nach dem Kanon. Psalm 23. In a: Markert; in b: Kühnemuth.
Lesen von Gedichten und Prosastücken(Märchen, Fabeln, Erzäh- lungen, Darstellungen aus der vaterländischen Sage und Geschichte, Bilder aus der Natur und aus der Erdkunde) aus dem Lesebuch von Liermann. Ubungen im Nach- erzählen von Vorerzähltem und Gelesenem. Möglichst verständnisvolles Vortragen auswendig gelernter Ge- dichte(nach dem Kanon).— Redeteile, Deklination und Konjugation, Unterscheidung der starken und schwachen Formen; Lehre vom einfachen Satz und von der für ihn erforderlichen Zeichensetzung. Recht- schreibeübungen in wöchentlichen Diktaten. In a: Aske- vold; in b: Weber.— Lebensbilder aus der vater- ländischen Geschichte, namentlich der neueren. In a u. b: im Sommer: der Direktor, im Winter: in a: As- kevold; in b: Dr. Clason.
6 Std. Lautliche Schulung. Kleine Erzäh- lungen und Gedichte aus dem Elementarbuche der fran- zösischen Sprache von Strien. Leseübungen und Sprech- übungen(im Anschluß an den Lesestoff und die nächste Umgebung). Aneignung eines mäßigen Wortschatzes. Auswendiglernen von Gedichten nach dem Kanon, ge- legentlich Gesang französischer Lieder.— Die Hülfs- zeitwörter avoir und être und die Zeitwörter auf er. Das Wichtigste über das Geschlechtswort, Hauptwort, Eigenschaftswort, Fürwörter und Zahlwörter. Vom 2. Vierteljahr ab wöchentlich eine schriftliche Haus- oder Klassenarbeit: Diktate, Umwandlungen, Beantwortung französisch gestellter Fragen, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Formen und leichte gramm. UÜbungen. In a und b: Dr. Neumann.
Erdkunde: 2 Std. Grundbegriffe der allgemeinen Erdkunde
in Anlehnung an die nächste Umgebung und erste An-
Rechnen:
Naturbeschreibung: 2 Std.
Klassenlehrer: In a: Professor Zergiebel
Religion: 2 Std.
Deutsch und Geschichtserzühlungen: 4 Std.
leitung zum Verständnis des Globus und der Karte, nach Keil-Rieche, Schulatlas. Anfangsgründe der Länder- kunde, beginnend mit der Heimat und mit Europa. In a: im Sommer: Pietschker, im Winter: Dr. Clason; in b: Weber.
5 Std. Die Grundrechnungsarten mit ganzen Zahlen, unbenannten und benannten, nach Müller-Pietz- ker. Die deutschen Maße, Gewichte und Münzen nebst UÜbungen in der dezimalen Schreibweise und den ein- fachsten dezimalen Rechnungen. Vorbereitung der Bruch- rechnung. Alle 3 Wochen 2 Arbeiten[Haus- und Klassen- arbeiten]. In a: Markert; in b: Kühnemuth.
Im Sommer: Pflanzenkunde. vorliegender Blütenpflanzen und Be- sprechung der Formen und Teile der Wurzeln, Stengel, Blätter, Blüten, leicht erkennbaren Blütenstände und Früchte. Bail, Botanik I. Im Winter: Tierkunde. Be- schreibung wichtiger Säugetiere und Vögel in bezug auf äußere Merkmale und auf charakteristische Einzelheiten des Knochenbaues(nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen) nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen und Schaden. UÜbungen im einfachen schematischen Zeichnen des Beobachteten. Schmeil, Leitfaden der Zoologie. In a: Markert; in b: Kühne- muth.
Beschreibung
Quinta.
; in b: Professor Dr. Heuser.
Biblische Geschichten des Neuen Testa- ments nach Halfmann-Köster. Aus dem Katechismus: Wiederholung der Aufgabe der VI; dazu Durchnahme und Erlernung des 2. Hauptstückes mit Luthers Aus- legung. Auswahl von Katechismussprüchen und Schrift- stellen wie in VI; 4 neue Kirchenlieder nach dem Ka- non und Wiederholung der in VI gelernten Lieder. In a: Markert; in b: Kühnemuth.
Lesen von Gedichten und Prosastücken(wie in VI) aus Liermanns Lesebuch. Mündliches Nacherzählen. Auswendiglernen und möglichst verständnisvolles Vortragen von Gedichten nach dem Kanon.— Der einfache erweiterte Satz und das Notwendigste vom zusammengesetzten Satze nebst der dabei zur Anwendung kommenden Zeichensetzung. Wöchentliche Diktate zur Einübung der Rechtschreibung und der Zeichensetzung, oder schriftliche Nacherzäh-


