Jahrgang 
1900
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auf ir und re. Wiederholung der Zahlwörter, der Zeitwörter auf er und der Hilfszeitwörter avoir und être. Sprechübungen im Anschluss an das tägliche Leben, an die Lesestücke, unter Zuhilfenahme der mittelbaren und unmittelbaren Anschauung. Schrift- liche Arbeiten: Diktate, Niederschriften aus dem Ge- dächtnisse, Antworten auf französisch gestellte Fragen, grammatische Ubungen, wöchentlich eine Arbeit. In a: Obl. Zergiebel; in b: Obl. Theisen.

Erdkunde: 2 Std. w. Physische und politische Erdkunde Deutschlands unter Benutzung von Daniels Leitfaden. Weitere Einführung in das Verständnis des Reliefs, des Globus und der Karten. Entwerfen von einfachen Kartenskizzen an der Wandtafel und im Hefte. In a: Obl. Dr. Koniecki; in b: Prof. Dr. Pohler.

Rechnen: 5 Std. w. Die Bruchrechnung(gewöhnliche Brüche). Einfache Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen. Teilbarkeit der Zahlen und Übungen im Zerlegen derselben. Die deutschen Malse, Gewichte und Münzen. In a u. b: Lehrer Markert.

Naturbeschreibung: 2 Std. w. Im Sommer: Pflanzen- kunde. Vergleichende Beschreibung einheimischer Pflanzen mit deutlich sichtbaren Blütenteilen. Er- läuterung der Begriffe Gattung und Art. Baal, Botanik I. Anlegung einer Pflanzensammlung. Zeichnen von einfachen Pflanzenteilen. Im Winter: Tierkunde. Vergleichende Beschreibung von Säugetieren, Vögeln und einigen wichtigen Reptilien, Amphibien und Fischen. Gattung, Art. Grundzüge des Knochen- baues der Wirbeltiere. Zeichnen von einfachen Körperteilen. Bail, Tierkunde I. In a u. b: Lehrer Markert.

Zeichnen: 2 Std. w. Zeichnen einfacher ebener gerad- und krummliniger Gebilde nach Wandtafeln, mit Übungen im Abändern der vorgeführten Formen und erläutert durch Zeichnungen des Lehrers. Daneben Freiübungen, Skizzier- und Gedächtnisübungen, auch Übungen im Anlegen der Zeichnungen mit Wasser-

farbe. In a u. b: Zeichenlehrer Allwohl. Quarta. Klassenlehrer: In a: Obl. v. Hanxleden; in b: Prof. Dr. Hoebel.

Religion: 2 Std. w. Das Allgemeinste von der Einteilung der Bibel und die Reihenfolge der biblischen Bücher. Übung im Aufschlagen von Sprüchen. Wiederholung von Geschichten des Alten und Neuen Testamentes und Nachlesen derselben in der Bibel. Katechismus: Wiederholung der Aufgaben von VI und V; Erklärung und Einprägung des 3. Hauptstückes mit Luthers Aus-

legung; Auswendiglernen der Hauptteile des 4. und 5. Hauptstückes. Bibelsprüche und 4 Kirchenlieder. In a und b: Obl. Dr. Koniecki.

Deutsch: 4 Std. w. Lesestücke und Gedichte aus Hopf aa. Paulsiehs deutschem Lesebuche für Quarta. Übungen im Vortrag auswendig gelernter Gedichte. Der zu- sammengesetzte Satz. Zeichensetzung. Wortbildungs- lehre. Wiederholung der Lehre vom einfachen Satze und der Formenlehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit ins Reinheft(abwechselnd Diktat oder Auf- satz). In a: Prof. Dr. Pohler; in b: Obl. Dr. Koni- ecki.

Kürzere Ausarbeitungen:

In IV a: 1) Deutsch: Der Frühling. 2) Ge- schichte: Pisistratus u. seine Söhne. 3) Natur- kunde: Das Johanniskraut. 4) Französisch: Der Rabe u. der Fuchs. 5) Französisch: Irrtum eines Bauern. 6) Erdkunde: Die Alpenländer Osterreichs. 7) Naturkunde: Die Vögel als Luftbewohner. 8) Geschichte: Der dritte punische Krieg.

In IV b: 1) Deutsch: Drusus in Germanien. 2) Französisch: Irrtum eines Bauern. 3) Natur- beschreibung: Die Schmetterlingsblüter. 4) Ge- schichte: Der archidamische Krieg. 5) Erdkunde: Osterreich-Ungarn im Vergleich mit dem deutschen Reiche. 6) Deutsch: Der Tod Andreas Hofers in Mantua. 7) Französisch: Die Stadtmaus und die Feldmaus. 8) Naturbeschreibung: Schellfische und Schollen.

Französisch: 6 Std. w. Ausgewählte Lesestücke und Ge- dichte aus dem französischen Lesebuche von Karl Kühn. Besprechung von Bildern. Sprechübungen im Anschluls an den Lese- und Anschauungsstoff. Zu- sammenfassende Wiederholung der gesamten Formen- lehre, namentlich der Fürwörter. Die unregelmäfsigen Zeitwörter. Das Adverb. Die wichtigsten Konjunk- tionen. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit ins Reinheft(Formen, Diktate, Übersetzungen, Beant- wortung von Fragen, Bilden von Sätzen nach gram- matischen Gesichtspunkten, Niederschriften aus dem Gedächtnisse). In a und b: Obl. Vollhase.

Geschichte: 2 Std. w. Das Notwendigste über die orien- talischen Kulturvölker. Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Grolsen nebst Ausblick auf die Diadochenreiche, und römische Geschichte bis zum Tode des Augustus(nach Jänicke.) In a u. b: Prof. Dr. Pohler.

Erdkunde: 2 Std. w. Physische und politische Erdkunde von Europa aulfser Deutschland, insbesondere der um das Mittelmeer gruppierten Länder(nach Daniels Leitfaden). Kartenskizzen an der Wandtafel und in Heften. In a u. b: Prof. Dr. Pohler.

Mathematik: 6 Std. w. a) Rechnen. 3 Std. w. Wieder- holung der Bruchrechnung. Dezimalbrüche, einfache