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des regulären, quadratischen, rhombischen und hexa- gonalen.— b) Mineralogie. Die wichtigsten Mineralien nach Auswahl, Einordnung derselben in ein natürliches System. Im Anschluss das Wich- tigste aus der Geologie. Dr. Schreiber.
Zeichnen. 2 Std. W. Ornamente nach Gypsvorlagen. Allwohl.
Sekunda. Ordinarius: Dr. Kressner.
Religion. 2 Std. w. Bibelkunde verbunden mit erklä- rendem Lesen ausgewählter Stücke aus dem Alten und Neuen Testament, mit besonderer Berüecksich- tigung der Psalmen und der Apostelgeschichte(Noack § 1—45). Im Anschluss an die Apostelgeschichte Ausbreitung des Christentums unter den römischen Kaisern. Wiederholung des Lehrstoffes der Tertia, des Katechismus, der Kirchenlieder und der Sprüche. Einige Kirchenlieder und Psalmen wurden aus- wendig gelernt. Dr. Kressner.
Deutsch. 3 Std. W. Gelesen wurden Stücke aus Hopf
. Paulsiech II, 1. Vortrag von auswendig ge- lernten Gedichten. Das Wichtigste aus der Vers- lchre. Wiederholung aus der Grammatik. Anleitung zum Disponieren. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Dr. Kressner.
Aufsätze: 1) Vergleich des menschlichen Lebens mit einem Flusse. 2) Die Bürgschaft(nach dem Gedicht von Schiller). 3) Hermann, Deutschlands Befreier. 4) Frau Tamm, eine Charakteristik(nach „Der siebenzigste Geburtstag von Voss“). 5) Die Feier der zwanzigsten Wiederkehr des Tages von Sedan(Klassenaufsatz). 6) Robert Bruce und die Spinne(Uberarbeitung und Ubersetzung eines eng- lischen Textes). 7) Not giebt Kraft. 8) Eingabe an eine Behörde. 9) Niemand ist vor seinem Tode glücklich zu preisen(Klassenaufsatz). 10) Das Ordensland Preussen bis zu seiner Vereinigung mit Brandenburg. 11) Ufer, Gestade, Strand, Küste, Rhede. 12) Siegfrieds Tod nach dem Niebelungenliede(Klassenaufsatz).
Französisch. 6 Std. wW. Ausgewählte Lesestücke aus dem französischen Lesebuch von Liidlecking. I. Teil. Gedichte. Ubungen im Umgestalten und Wieder- erzählen des Gelesenen. Sprechübungen über den Lesestoff, das Hölzel'sche Sommerbild, das tägliche Leben und die nihere Umgebung. Im Anschluss an den Lesestoff Erklärung und Einübung der in der Schulgrammatik von Plöta, Lekt. 46— 69 enthaltenen grammatischen Erscheinungen. Schriftliche Arbeiten: Diktate, Umgestaltung von Lesestücken, Wiederer-
zählung, Antworten auf französisch gestellte Fragen, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Ubersetzungen aus dem Deutschen ins Französische und aus dem Französischen ins Deutsche. Zergiebel.
Englisch. 5 Std. w. Gelesen wurden grössere Stücke aus Lüdecking, Teil I. Sprechübungen im Anschluss an den Lesestoff und an die Hölzel'schen Anschau- ungsbilder. Der grammatische Stoff von Zimmer- mann, Lehrbuch der englischen Sprache, Lektion 1— 28. Jede Woche eine Schriftliche Arbeit ins Reinheft: Nacherzühlungen., Umwandlungen, Beant- wortungen von Fragen, Übersetzungen aus dem Deutschen. Diktate, Niederschriften aus dem Ge- dächtnis. S.: Bätjer. W.: Theisen.
Geschichte. 2 Std. w. Deutsche Geschichte von 1555 bis 1789, mit besonderer Hervorhebung der branden- burgisch-preussischen(seit 1415) und Berücksich- tigung der englischen und französischen Geschichte nach Andréä§ 97— 120. Wiederholung der Geschichte des Altertums. Dr. Pohler.
Geographie. 2 Std. w. Die Staaten Europas(mit Aus- schluss des deutschen Reiches) und ihre aussereuro- päischen Besitzungen. Die wichtigsten Verkehrs- wege. Nach Daniels Leitfaden. Dr. Pohler.
Mathematik. 6 Std. w. a) Arithmetik. 3 Std. w. Die Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Gleichungen 1. Grades mit einer Unbekannten. Zahlreiche einge- kleidete Aufgaben wurden gelöst. Aufgaben aus der Prozent- und Mischungsrechnung.— b) Geo- metrie. 3 Std. w. Wiederholung der Lehre vom Kreis. Flüchengleichheit und Flächenberechnung geradliniger Figuren. Lehre von der Proportiona- lität und Ahnlichkeit. Proportionale Strecken am Kreis. Die Lehre vom goldnen Schnitt. Zahlreiche Konstruktionsaufgaben. Dr. Schreiber.
Naturbeschreibung. 2 Std. w. a) Botanik: Einige schwierigere Pflanzenfamilien. Überblick über ein natürhches System. Das Wichtigste aus der Zellen- lehre und die Lebensverrichtungen der Pflanzen.— b) Zoolo gie: Das Wichtigste vom menschlichen Körper und im Anschluss hieran vergleichende Be- trachtung der Wirbeltiere. Wiederholungen aus allen Gebieten des Tierreichs. Dr. Schreiber.
Zeichnen. 2 Std. w. Perspektivisches Zeichnen nach Holzmodellen(Ausführung mit Kreide und Wischer). Plastische Ausführungen nach einfachen Gypsvorlagen. AIIwohl.


