OIIb: 1. The Anglo-Saxon Time of England. 2. Musical.(Retold from Memory). V 3. Beowulf: a. Beowulf and Grendel.(Kl.-A.) b. Beowulfandthe Dragon. 4. Going to Office in London(Letter). OIIc: 1. The Legend of the Horseshoe.(Nacherzählung, Kl.-A.)
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2. President Hayes and Edward Bok.(Nacherzählung, Kl.-A.) . Freies Thema= Free Choice of Subject.(IHI.-A.) 4. Influences of European History on the American Colonies from 1600 to 1776.(H.-A.) 5. An English Fable retold from- Memory.(Nacher- zählung, Kl.-A.)
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. e) Aufgaben für die schriftliche Reifeprüfung. Ostern 1928.
OIa: I. Deutsch: Zur Wahl: 1. Die Gustav-Adolf-Legende unter Berücksichtigung etwa folgender Quellen: Ricarda- Huch; Schiller, Dreißigjähriger Krieg; Konrad Ferdi- nand Meyer, Gustav Adolfs Page; Theodor Fontane, Schwedische Heide. Die Quellen sind während der Prüfung den Schülern nicht zur Hand.— 2. Welche staatlichen Verhältnisse der Neuzeit haben sich aus dem Lehnswesen entwickelt?— 3. Welches Zeitbild ergibt sich aus Gustav Freytags Roman:„Die Brüder vom deutschen Hause?“— 4. Henrik Ibsens Welt- und Lebensanschauung nach Brand, Die Gespenster und Peer Gynt. Die Schüler benutzen die Queilen nicht.
II. Französisch: Freie Nacherzählung: Die Kassette. III. Englisch: Freie Nacherzählung: Annelse von
Tannenberg.
IV. Mathematik: 1. Wie hat man in Kassel ( ſ= 51° 19)) den Theodoliten einzustellen, wenn man die Sonne bei einer Deklination(= 23,130⁰
um 9 h 306 m wahrer Sonnenzeit beobachten will? (Die Lösung durch Zeichnung ist erwünscht).— 2. Die Parabel y?= 12 X hat mit einer zweiten Parabel dieselbe Leitlinie, und der Scheitel der zweiten fällt mit dem Brennpunkt der ersten zusammen. Man be- stimme die Schnittpunkte der beiden Kurven sowie Winkel und Flächeninhalt des Parabelzweiecks.— 3. Welche Abmessungen muß man zylindrischen Ge- wichtsstücken geben, damit die Vergoldung möglichst billig wird? Als Hilfsmittel darf eine Logarithmen- tafel und die Formelsammlung von Dr. A. Schülke be- nutzt werden.
V. Physik: Welche Spektralversuche klären uns über die Natur des weißen Lichtes auf, und was lehrt uns die Spektraluntersuchung über das Licht der ver- schiedenen Lichtquellen?
VI. Chemie: Es soll eine Ubersicht über die wich-
tigsten Verbindungsgruppen der Fettreihe und ihre Beziehungen zu einander gegeben werden. VII. Biologie: Generationswechsel bei Moosen u. Farnen.
0Ib: I. Deutsch: Zur Auswahl: 1. Die dörflichen Siedlungs- formen Deutschlands und ihre geschichtliche und wirtschaftliche Erklärung.— 2. Aus welchen Gründen fordert man in der Gegenwart den deutschen Einheits- staat?— 3. Das Verhältnis des Individuums zum Staate nach Kleists„Prinz von Homburg“ und Hebbels „Agnes Bernauer“.(Quellen nicht zur Hand.)— 4. Der Gedankengehalt von Rilkes„Herr, die großen Städte“ und Brögers„Der steinerne Psalm“ ist ver- gleichend zu erörtern.(Die Gedichte stehen zur Verfügung.) II. Französisch: Freie Nacherzählung: Der Berg- mann und der Zauberring. III. Englisch: Freie Nacherzählung: Furcht(Er- zählung nach Maupassant). IV. Mathematik: 1. In eine Kugel vom Halbmesser r= 5 soll ein gerader Kreiskegel einbeschrieben werden, dessen Inhalt ½1 vom Inhalte der Kugel ist. Wie groß ist dessen Höhe?(Die entstehende Gleichung ist nach einem Näherungsverfahren zu lösen und die brauchbaren Wurzelwerte sind auf 2 Dezimalstellen genau anzugeben.)— 2. Von einem Kegelschnitt sind 5 Punkte gegeben. Man soll mit Hilfe zweier pro- jektiver Büschel weitere Punkte konstruieren, so daß man den Kegelschnitt annähernd zeichnen kann.— 3. Wie lauten die Gleichungen der von dem Punkte P
X (2; 3) an die Hyperbel 6—5=1 gezogenen Tan-
genten? V. Physik: Das Stereoskop. VI. Chemie: Siliziumverbindungen in der Technik. VII. Biologie: Die Entwickelungsvorgänge in den Staubblättern und Fruchtblättern der Pflanze.
1) Die Einrichtung des künstlerischen und technischen Unterrichts.
Der Zeichenunterricht wurde in jeder einzelnen Klasse besonders erteilt mit Ausnahme der Klassen OIIa, b, c, die zu zwei Zeichenklassen vereinigt waren; der Unterricht fand im Sommer bei günstigem Wetter zum Teil im Freien statt.
Musikunterricht. In den Klassen VI und V wurden wöchentlich je 2 Gesangstunden erteilt. Die Schüler der übrigen Klassen erhielten je eine Wochenstunde besonderen
Musikunterricht; doch waren die Primen und jeweils die Pa- rallelklassen zu einer Gruppe vereinigt. Ferner wurden aus den Schülern aller Klassenstufen außer UII und VI zwei Ab- teilungen für Chorgesang gebildet, die wöchentlich je eine Stunde einzeln und eine Stunde gemeinsam übten. Außer- dem bestand für alle Klassen eine Gruppe für Instrumental- musik mit einer Wochenstunde.


