Jahrgang 
1908
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Französisch: 6 Std.

Geschichte: 2 Std.

Erdkunde: 2 Std.

Mathematik: 6 Std. a)

Naturbeschreibung: 2 Std.

Wiederholung des Lehrstoffes der früheren Klassen. Gelesen wurden ausgewählte Stücke aus Kühn: La France et les Français. Gebrauch der Hilfszeitwörter avoir und èêtre, die unpersönlichen Verben, Syntax des Verbs im Anschluß an den Lese- stoff unter Benutzung des Lehrbuchs der französischen Sprache von Kühn und Diehl. Auswendiglernen von Gedichten; UÜbungen in freier Wiedergabe des Inhalts Gedichten. Sprechübungen. Diktate, Umarbeitungen des

von Erzählungen und Schriftliche Arbeiten:

Lesestoffs, Inhaltsangaben, Beantwortung von Fragen.

Ubersetzungen, Formen. In a und b: Werner.

Englisch: 5 Std. Einübung der englischen Laute mit Be-

nutzung der Lauttafel. Anfangsunterricht im Anschluß an die nächste Umgebung und an Hölzelsche An- schauungsbilder mit Benutzung von Schmidts Lehr- buch der englischen Sprache. Auswendiglernen einiger Gedichte. Im Anschluß an den Sprachstoff Einübung der Grammatik: Das Wichtigste aus der Formenlehre

des Zeitworts, das Hauptwort, das Eigenschaftswort

(Steigerung), das Zahlwort, Bildung des Adverbs, das Fürwort. Vom Ende des ersten Vierteljahres an wöchentlich eine schriftliche Arbeit ins Reinheft: Diktate, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Um- bildung von Gelesenem, UÜbersetzung und Beant- wortung von Fragen, Formen. In a: Dr. Kusche, in b: Dr. Neumann.

Kurzer Uberblick über die west- römische Kaisergeschichte vom Tode des Augustus an: deutsche Geschichte bis zum Ausgange des Mittel- alters, außerdeutsche Geschichte, soweit sie zum Ver- ständnis der deutschen notwendig ist. Lehrbuch von Neubauer. In a: Im Sommer: Seibt, im Winter: Paul, in b: Bröcking.

Physische und politische Erdkunde der außereuropäischen Erdteile mit besonderer Berück- sichtigung der deutschen Kolonien. Leitfaden von Daniel. Kartenzeichnen. In a und b: Dr. Kusche. Arithmetik. 3 Std. Die Grundrechnungen mit algebraischen Zahlen. Be- stimmungsgleichungen 1. Grades. Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben und dem sogenannten kauf- männischen Rechnen. Aufgabensammlung von Mat- thiessen. b) Planimetrie. 3 Std. Die Lehre vom Kreise. Sätze über Flächengleichheit, Berechnung des

Flächeninhalts gradliniger Figuren. Konstruktions- aufgaben. Leitfaden von Thieme, I. In a: Dr.

Schaefer, in b: Dr. Fennel. Im Sommer: Wiederholung und Erweiterung des botanischen Lehrstoffes früherer

Zeichnen:

Religion: 2 Std.

Deutsch: 3 Std.

Klassen mit Rücksicht auf das natürliche System der Phanerogamen. Erweiterung und Vertiefung der morphologischen und biologischen Begriffe. Be- schreibung und Vergleichung von Pflanzen mit ver- wickelterem Blütenbau und von einigen Sporenpflanzen. Im Winter: Gliedertiere nach Schilling. In a: Dr. Schaefer, in b: Beinhauer.

2 Std. Einführung in das perspektivische Zeichnen. Darstellung von Gebrauchsgegenständen,

Kunst- und Naturformen mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Fortsetzung der UÜbungen im Treffen von Farben, im Skizzieren und Zeichnen aus dem Gedächtnis. Ubungen im Pinselzeichnen. In a und b: Weishaar.

Obertertia.

Klassenlehrer: In a: Professor Beinhauer, in b: Oberlehrer Dr. Schultz. Das Reich Gottes im neuen Bunde. Lesen entsprechender biblischer Abschnitte, besonders der Bergpredigt und der Gleichnisse. Sicherung der erworbenen Kenntnis des Katechismus und des Spruch- und Liederschatzes. Erlernung einiger Psalmen. Reformationsgeschichte im Anschluß an ein Lebens- bild Luthers. In a: Bröcking, in b: Bachmann. Prosaische und besonders poetische Lesestücke aus Hopf- Paulsiek-Muff für Obertertia. Außerdem Zriny von Körner und Auswahl aus Homer in der Ubersetzung von Hubatsch. Belehrungen aus der Verslehre, Vortrag von auswendig gelernten Ge- dichten. Wiederholungen aus der Grammatik. An- leitung zur Bildung von Aufsätzen durch Aufsuchen und Ordnen des Stoffes. Alle vier Wochen ein Auf-

satz. In a: Feitel, in b: Barmeyer.

Französisch: 6 Std. Gelesen wurdeLa France et les

Français von Kühn. Sprechübungen, besonders im Anschluß an das Gelesene. Wiedergabe des Inhalts Fragen und Antworten. Auswendiglernen einiger Gedichte. Grammatik im Anschluß an den Lesestoff und die kleine französische Schulgrammatik von Kühn. Infinitiv, Partizipien, Gerundium, Geschlechtswort und Hauptwort. Die schriftlichen Arbeiten bestanden in Diktaten, Inhaltsangaben, Umarbeitungen des Ge- lesenen, in der Beantwortung von Fragen und der Bildung von Fragesätzen und in ÜUbersetzungen aus dem Deutschen, letztere nach Diehl, franz. Ubungs- buch, II. Teil, Mittelstufe. In a: Feitel, in b: Dr. Neumann.

Englisch: 4 Std. Ausgewählte Lesestücke aus Ferdinand

Schmidt, Lehrbuch der engl. Sprache und aus Dubislav-