Rechnen: 5 Std. Teilbarkeit der Zahlen. Gemeine Brüche. Dezimalbrüche. Einfache Aufgaben der Regeldetri. Harms und Kallius§§ 21— 32, z. T. 33. Propädeu- tischer geometrischer Anschauungsunterricht. UÜbungen im Gebrauche von Zirkel und Lineal. In a: Dr. Schaefer, in b: Dr. Völker.
Naturbeschreibung: 2 Std. Im Sommer: Beschreibung einheimischer Pflanzen mit deutlich erkennbaren Blüten- teilen. Im Winter: Beschreibung von Reptilien, Amphi- bien und Fischen. Ubungen im Zeichnen von ein- fachen Pflanzen- und Körperteilen. In a: Dr. Schaefer, in b: Dr. Völker.
Zeichnen: 2 Std. Ebene Gebilde und flache Formen. Zeichnen aus dem Gedächtnis, Skizzierübungen und Pinselzeichnen. In a und b: Zimpel.
Quarta.
Klassenlehrer: In a: Professor Dr. Meinhoff, in b: Oberlehrer Grund.
Religion: 2 Std. Einteilung der Bibel und die Reihen- folge der bibl. Bücher. Ubungen im Aufschlagen von Bibelstellen. Lesen wichtiger Abschnitte des alten und neuen Testaments behufs Wiederholung und Ver- vollständigung der bibl. Geschichten. Wiederholung des 1. und 2. Hauptstückes. Erklärung und Auswendig- lernen des 3. Hauptstückes mit Luthers Auslegung und Bibelsprüchen. Wiederholen der in VI u. V gelernten Kirchenlieder und Erlernung von vier neuen. In a: Hofmann, in b: Bachmann.
Deutsch: 4 Std. Der zusammengesetzte Satz. Das Wich- tigste aus der Wortbildungslehre. Schriftliche Arbeiten in das Reinheft(Aufsätze und Rechtschreibeübungen), Lesen von Gedichten und Prosastücken. Nacherzählen. Auswendiglernen und verständnisvolles Vortragen von Gedichten. Lesebuch von Hopf- Paulsiek-Muff. In a: bis zu den Sommerferien Seibt, seitdem Boekholt, in b: Grund.
Französisch: 6 Std. Ausgewählte Stücke aus Kühns französischem Lesebuch, Unterstufe. Sprechübungen im Anschluß an das Gelesene. Umformungen, Wieder- geben des Inhaltes. Formenlehre der unregelmässigen Zeitwörter in Verbindung mit Übersetzungsübungen aus dem Deutschen nach Diehls französischem Ubungs- buche IJ. Zusammenfassende Wiederholung der ge- samten Formenlehre, Auswendiglernen einzelner Ge- dichte. Schriftliche Arbeiten: Diktate, Umformungen, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Bildung und Be- antwortung von Fragen, Inhaltsangaben, Formen. In a: Dr. Meinhoff, in b: Grund.
Geschichte: 3 Std. Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Großen nebst Ubersicht über die Diadochenreiche. Die römische Geschichte bis zum Tode des Augustus. Lehrbuch von Neubauer. In a: Feitel, in b: Seibt(im Sommer), im Winter Paul.
Erdkunde: 2 Std. Länderkunde Europas mit Ausnahme des deutschen Reiches. Entwerfen von einfachen Kartenskizzen. Daniels Leitfaden. In a: Dr. Mein- hoff, in b: Grund.
Mathematik: 6 Std. a) Rechnen. rechnung. Zins-, Tara-, Gewinn-, Rabatt-, Gesell- schafts- und Mischungsrechnung. Zusammengesetzte Regeldetri. Harms und Kallius§§ 36— 41 und§ 43. Anfangsgründe der Buchstabenrechnung. b) Geo- metrie. 3 Std. Lehre von den Geraden, Winkeln, Dreiecken und Parallelogrammen. Konstruktionsauf- gaben. In a: Dr. Völker, in b: Dr. Christ.
Naturbeschreibung: 2 Std. Im Sommer: Vergleichende Beschreibung verwandter Arten und Gattungen von Blütenpflanzen. Lebenserscheinungen der Pflanzen. Im Winter: Wiederholungen und Erweiterungen des zoologischen Lehrstoffes der früheren Klassen. Syste- matik der Wirbeltiere. Schillings Leitfaden. In a: Dr. Völker, in b: Dr. Christ.—
Zeichnen: Zeichnen von Naturblättern, Schmetterlingen, Libellen und Käfern. Ubungen im Treffen von Farben, im Gedächtniszeichnen und im Skizzieren. In a und b: Zimpel.
3 Std. Dezimalbruch-
Untertertia.
Klassenlehrer: In a: Professor Dr. Schaefer, in b: Oberlehrer Bröcking.
Religion: 2 Std. Das Reich Gottes im alten Testament. Lesen entsprechender biblischer Abschnitte; dazu auch Psalmen und leichtere Stellen aus den Propheten. Wiederholung des in VI. V u. IV gelernten Katechis- mus nebst den dazu ausgewählten Sprüchen. Aus- wendiglernen von Kirchenliedern und Psalmen und Wiederholung der in VI bis IV gelernten. Belehrungen über das Kirchenjahr und die Bedeutung der gottes- dienstlichen Ordnung. In a: Bachmann, in b: Bröcking.
Deutsch: 3 Std. Lesen und Erklären von Lesestücken aus Hopf-Paulsiek-Muf für Untertertia. Ubungen im Vortrag auswendig gelernter Gedichte und Wiederholung mehrerer in VI bis IV gelernter Gedichte nach dem aufgestellten Kanon. Zusammenfassender Uberblick über die wichtigsten der deutschen Wort- und Satz- lehre eigentümlichen Gesetze. Alle vier Wochen ein Aufsatz. In a: Bachmann, in b: Bröcking.


