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Reservoirs ein. Die Speisung der Rohrsysteme geschieht im Keller; ein Ueberfüllen ist nicht möglich, da von den Reservoirs Rohre abzweigen, welche das liberschüssige Wasser in die Dachrinne abführen.
Die Heizkörper sind in den Fensternischen aufgestellt, wodurch der sonst in der Nähe der Fenster so leicht herrschende Zug unmöglich gemacht wird. Die Um- kleidungen der Heizregister bestehen aus Rahmenwerk von starkem Eisenblech mit ein- gesetzten gusseisernen Gitterfüllungen; sie erreichen nicht die ganze Höhe der mit Schiefer- platten abgedeckten Fensterbrüstungen und siud auch oberwärts, je nach dem Masse ihres Vorsprunges, mit Gittern oder dichten Eisenplatten abgeschlossen. In diesen Raum innerhalb der Registerumkleidung wird frische Luft eingeführt, welche sich erwärmt und mit der ebenfalls hier durchstreichenden Zimmerluft vermischt.
Für die Warmwasserheizung wie die Luftheizung ist vorgeschrieben, dass die Geschäftszimmer, die Bibliothek, die Auditorien, Zeichensäle, Laboratorien, bei jeder äusseren Temperatur auf+ 15 bis 16 ⁰° R., die Sammlungssäle auf+ 12⁰ R., die Dorridore und das Treppenhaus auf+ 12° R. sollen er vürmt werden können.
In den Räumen, welche mittels der Luftheizung erwärmt Wwerden, sind, mit Aus- nahme des grossen Laboratoriums, einfache Veutilationsröhre, welche nahe unter der Decke beginnen, bis ausser Dach geführt. Diese Rohre haben demnach für Sommer- und für Winter-Ventilation zu dienen und dürften ihren Zweck auch erfüllen, da in den grossen Räumen immer nur wenige Menschen sich lungere Zeit aufhalten werden. In dem Arbeitszimmer des Lehrers für Chemie kann eventuell das kräftig ventilirte Di-
.;—* dij 2 4.** A 2 gestorium zur Mitwirkung benutzt werden.. Für die Ventilation im grossen Labora- torium ist dicht über dem Fussboden eine mit Schieber versehene Oeffnung nach dem, den eisernen Schorustein der Luftheizung umgebenden Luftschachte gefuhrt. Wird geheizt, so wird die Luft in dem Schachte an dem cisernen Schornstein erwärmt und durch die somit hervorgerufene Tendenz zum Aufsteigen die verdorbene Luft aus dem Laboratorium förmlich augesogen und ausser Dach gefuhrt. Nach demselben Prinzipe
8 8 8 aC ist die Winterventilation der simmtlichen Räume des Hauptgebäudes angeordnet. Unter den Corridoren der drei Geschosse sind Längskanäle in nahezu der ganzen Corridor- breite angelegt, welche mit den Luftschächten der drei Centralschornsteine communiziren.
Dicht über den Fussböden der zu ventilirenden Räume sind— je nach deren Grösse, ein oder zwei— kurze Querkanäle durch die Dicke der Corridorwände zu jenen Längs-
kanälen geführt. Die Querkanäle sind in den Zimnern mit drehbaren Stellscheiben geschlossen. Für die Sommerventilation sind Ventilationsrohre wie vorhin beschrieben
angelegt und zwar je nach Grösse der Räume 1, 2 oder 3.
Die Zuführung der frischen Luft zu den Heizungsregistern hat die Anlage eines Kanals unter dem Gewölbe des Corridors im Keller— durch die ganze Gebäudelänge— erfordert, welcher durch Einziehen einer Zwischendecke aus Sollingsplatten zwischen schmiedeeisernen doppelt T-Trägern hergestellt ist. Dieser Kanal ist an beiden Enden


