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stellung der Bibliothek dient. Für letztere sind drei grosse Doppelschränke aufgestellt, deren Untersätze von bedeutender Tiefe für Kartenwerke, grosse Kupferbände und dergl. bestimmt sind. Ausser diesen Schränken hat noch ein Regal aufgestellt werden müssen. Hinter der Barrière hat ein Schreibtisch für den Bibliothekar Platz, dessen Aufsatz zur Aufnahme des Katalogs etc. eingerichtet ist.
Das Lesezimmer enthält ein grosses Regal für Zeitschriften, einen grossen Lese- tisch und eine Anzahl von Stühlen. Die Wände sollen mit Photographien nach Kunst- werken geschmickt werden und zwar in der Weise, dass die in der betreffenden Sammlung befindlichen Stücke abwechselnd zur Anshängung gelangen.
10. Die Auditorien für Mathematik und für Sprachen und die Vorbereitungsklasse— Nr. 18, 28, 8— haben besondere Einrichtungen nicht. Das erstere hat eine Doppelwandtafel, die beiden anderen feste Wandtafeln. In allen dreien sind vor den Tafeln Podien angelegt und Katheder aufgestellt. Die Subsellien für die Schüler stehen auf den Fussböden ohne Terassirung. Dieselben sind für je drei Schüler eingerichtet und in zwei Reihen mit einem Mittelgange aufgestellt, dass also der Lehrer beim Durchgehen bequem die schriftlichen Arbeiten der Schüler übersehen kann. Vorläufig sind in jedem der beiden Auditorien für Mathematik und für Sprachen 12 Subsellien, für 36 Schüler aufgestellt. Die Vorbereitungsklasse, das gröste Auditorium des Gebäudes, ist vorläufig mit Subsellien für 42 Schüler besstat; würde bei der gewählten Einrichtung der Subsellien, Sitze für 60 Schüler govanren können.
Ueber die Subsellien ist zu bemerken, dass diejenigen für die fünf Auditorien für Chemie, Physik, Mathematik, Sprachen und Vorbereitung aus Pulten mit geneigten Platten und einem Fache unter diesen und fest mit denselben verbundenen Bänken bestehen. Eine am äussern Rande des Pultes mit Scharnieren befestigte Leiste, schliesst für gewöhnlich die in den entsprechend vertieften Rand eingesetzten Djutenfässer; in seöffnetem Zustande dient die Leiste als Rüeklehne für die nächst vordere Bank. Die Schreibtische in den zwei Auditorien für Maschinenbau und für Baukunde sind, wie schon bemerkt, einfache viereckige Tische, welche je drei Schreibplätzc, und allenfalls zwei Zeichenplätze gewähren können. Bei den Subsellien der sieben Auditorien sind die Platten schwarz lackirt, im Uebrigen ist das Holzwerk der sämmtlichen Subsellien nur lasirt und lackirt. 1
Die Zeichentische haben 0,82 m breite und 2,31 m lange Platten und gewähren demnach zwei bequeme Zeichenplätze. Unter den Platten ist für jeden Sitz ein ver- schliessbarer Auszug angeordnet und an der, dem Zeichnenden abgewandten Seite ein vertikales Fach mit verschliessbarer Klappe hergerichtet, welches zum Aufbewahren von Reissbrettern etc. dient. Die Sitzböcke zu den Schreib- und Zeichentischen sind kisten- artig aus Tannenholz hergestellt; um das Kippen zu erschweren sind die Seitenwände derartig durchbrochen, dass der Schwenkpunkt des Schemels ziemlich tief liegt.


