Jahrgang 
1873
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zontale Leisten angebracht, an welchen bereits in verglasten Rahmen eine ganze Reihe von Darstellungen alter und neuerer Bauwerke, Architekturdetails u. s. w. ausgehängt sind. Ferner sind auch hier Metermaassstäbe angebracht.

Der Sammlungssaal Nr. 26 ist mit einer Anzahl von Schränken ausge- stattet, welche an sich werthvoll, einen werthvollen Inhalt von Photographien, Farben- drücken, Vorlagen für Ingenieur- und Hochbauwesen u. s. w. umschliessen. Auf einem von zwei niedrigen Schränken von grösserer Ausdehnung, welche noch der gegen Staub schützenden Glasüberbaue harren, sind die Anfänge der Baumodellsammlung, auf dem anderen, die werthvolle Sammlung von Messinstrumenten aufgestellt. Die Schränke selbst bergen zum Theil Zeichnungen, Vorlagen und dergleichen. Zu ge- wissem Theile sollen sie demnächst die Kästen in sich aufnehmen, welche jetzt noch die feinen Instrumente dem Auge verschliessen. In einem mit Glasdecke versehenen Tische sind verschiedene Bergmodelle aufgestellt. Die Mitte des grossen Raumes nimmt jetzt ein sorgfältig gearbeitetes aber restaurationsbedürftiges Modell der nun abge- brochenen Kattenburg ein.

Das Zimmer Nr. 27 diente bisher als Baubüreau und wird Atelier fur den Fachlehrer bleiben, um den Schülern die Anschauung von Arbeiten für das praktische Leben zu gewähren und ihnen Gelegenheit zu geben, bei ihren Arbeiten in freier Zeit sich bei dem Lehrer Rath zu erholen.

7. Die Sammlung für Mineralogie und Geognosie ist in dem Saale Nr. 29 untergebracht. Der Saal dient zugleich für die Arbeiten des betreffenden Lehrers und ist zu dem Zwecke ein Schreibtisch, ein Tisch für mikroskopische Unter- suchungen und ein Tisch mit wasserdichten Einsätzen für die Herstellung von Dünn- schliffen aufgestellt. Die alten Mineralienschränke reichen nicht aus, das vorhandene, noch in Kisten verpackte werthvolle Material aufzunehmen. Im Uebrigen erscheint es auch wünschenswerth die Schränke umzuändern, mit Glasaufsätzen zu versehen, in welchen besonders werthvolle Stücke und Repräsentanten zur Schau gestellt werden

könnten.

S. Die Sammlung für Naturbeschreibung hat in dem Saale Nr. I9 des ersten Stocks nicht vollständig untergebracht werden können, obschon eine Anordnung der Aufstellung getroffen ist, welche den Raum nach Möglichkeit ausnutzt. Ein Rest hat an der nördlichen Schmalwand des nebenliegenden Bibliotheksaales aufgestellt werden müssen. In den vier Fensternischen sind niedrige Schränke placirt, welche die Herbarien enthalten; die Platten sind mit Gruppen von Schädeln, Zähnen u. s. w. bedeckt, welche noch der Glasüberbaue bedürfen..

9. Die Bibliothek. Der Bibliotheksaal Nr. 20 im ersten Stock ist durch einen sog. Ausgabetisch und eine gleich hohe Barriére in zwei Theile zerlegt, von denen der kleinere, vordere, zum Lesezimmer, der hintenliegende grössere zur Auf-