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4. Mathematiſche Aufgaben: a)(Stereometrie). Von einem regelmäßigen Achtflächer ſind die Ecken abgeſchnitten durch Ebenen, die jeweils durch die Mitten der aneinanderſtoßenden Kan⸗ ten gehen. Der entſtehende Körper iſt zu zeichnen und ſein Inhalt und ſeine Oberfläche zu be⸗ rechnen.
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b)(Analyt. Geometrie). In einem Brennpunkt der Ellipſe 25** 16 1 wird die Ordi⸗ nate errichtet und in ihrem Endpunkt die Tangente gezogen. Wie groß iſt das vom andern Brennpunkt auf ſie gefällte Lot?
c)(Trigonometrie). Von einem Punkte A erſcheint ein M= 400 m hoher Berg unter dem Höhenwirbel x= 53⁰° 20¹genau in Nordweſt. Unter welchem Höhenwirbel erſcheint er von einem e= 500 m weiter weſtlich liegenden Punkte?
II. Oſtern 1928.
1. Deutſcher Aufſatz: Von vier zur Wahl geſtellten Aufgaben wurden bearbeitet: a. Die wichtigſten natürlichen Grundlagen der deutſchen Wirtſchaft.(7 mal). b. Wie wird die von Nathan dem Weiſen durch die Parabel von den drei Ringen gepre⸗ digte Geſinnung durch die Handlung in Leſſings Drama veranſchaulicht?(5 mal).
2. Ueberſetzung aus dem Lateiniſchen: Livius XXVII 19, 2—12
3. Ueberſetzung aus dem Griechiſchen: Thuc. VII 19.
4. Mathematiſche Aufgaben: a)(Rentenrechnung). Eine am Ende jedes Jahres fällige Rente von 1050 RM., die noch 16 Jahre läuft, ſoll in eine 20 Jahre lang zahlbare vorſchüſſige Rente verwandelt werden. Wie hoch iſt dieſe, wenn beidemal 51½% gerechnet werden?
b)(Differentialrechnung). Ein gerader Kreiskegel(r= 12 cm, h= 30 cm) ſoll durch eine Ebene parallel zur Grundfläche ſo geſchnitten werden, daß a) der Rauminhalt, b) die Oberfläche des entſtehenden Zylinders möglichſt groß wird.
c)(Sphärik). Ein Flugzeug flog am 1. 7. 25 um 8⁰⁰⅞ Uhr vormittags(W. E. Z.) von Paris(= 48⁰ 51 1= 2° 18“ öſtlich) nach Warſchau(= 52 ⁰° 14 7= 21° 1) mit einer Stundengeſchwindigkeit vom 140 km/st. Wann kam es an, wenn der Gegenwind durchſchnittlich 5 m/sc. betrug?
5. Ueberſetzung aus dem Hebräiſchen: Josua 5, 13.—15.
f. Die Einrichtung des künſtleriſchen und techniſchen Unterrichts.
1. Geſang und Muſikpflege. VI: Noten⸗ und Pauſenwerte bis zum Sechzehntel, Synkope und Triole. Die gebräuchlichſten Taktarten und Vortragszeichen. Dreiklänge über C, F und G. und C⸗-dur⸗Tonleiter. Uebung des muſikaliſchen Gedächtniſſes und rhythmiſchen Gefühls durch Muſikdiktate. Nebenher Sprech⸗ und Atemübungen zur Erzielung dynamiſcher Unterſchiede, Crescendo und Decrescendo. Ein⸗ und zweiſtimmige Lieder nach dem Liederbuch von Herrmann und Wagner ſowie einfache Choralmelodien.
V: Wiederholung und Befeſtigung des in VI Gelernten. Erweiterung der Kenntnis der Tonarten, Unterſchied von Dur und Moll. Einführung in den polyphonen Liedgeſang und Kanon. Vorſpielen und Uebung im Auffaſſen kleiner Inſtrumentalformen.


