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Flüſſigkeiten, Kapillarröhren mit Fuß, Apparat zur Demonſtration der gleichmäßigen Druckfort⸗ pflanzung in Flüſſigkeiten, chemiſche Harmonika mit Stativ, Apparat zur Erzeugung der Chledniſchen Klangfiguren, Kaltwaſſerſchwimmer, Kalorimeter nach Weinhold, Pyrometer nach S'Graveſande, 1 Hartgummiſtab, 1 Glasſtab. Außerdem wurden die Batterieen reſtauriert.
Für die naturhiſtoriſchen Sammlungen wurden angeſchafft: 16 Tierbilder nach Aquarellen von Fröhlich, ein menſchliches Skelett, Kehlkopfmodell von Klantſch, Kaſten mit Inſekten von Kricheldorff, Psittacus, rosaceus Vespertilio murinus, je 1 Kollektion mikroſkopiſcher Präparate für Zoologie und Botanik von Rodig, anatomiſch⸗phyſiologiſcher Atlas der Botanik von Dr. Arnold Dodel⸗Port, Kryſtall⸗Modellſammlung von G. Koepp nebſt Kaſten, eine Pöllerſche Lupe, ein Kaſten mit Glasdeckel, eine Mappe zur Aufbewahrung von Tafeln.
Geſchenkt wurden für die naturgeſchichtlichen Sammlungen: Von Herrn Dr. med. Hartwig: Bubo ignavus, Schädel von Sus scrofa, ein Horniſſenneſt, Schädel von Canis vulpes. Von Herrn Amtsgerichtsrat Dr. Waldeck: Tinnunculus alaudarius und Cuculus canorus in Glaskäſten. Vom Herrn Apotheker Kunckell(†): eine Steinſammlung. Von dem Unterſekundaner Schumacher: Schädel vom Canis familiaris ohne Unterkiefer und ein Buchfinkenneſt, von dem Untertertianer Bethe: Schädel von Ovis Aries.
Außerdem wurden die Sammlungen des Gymnaſiums durch eine anſehnliche und wertvolle Kollektion Waldeckiſcher Münzen bereichert, ein Geſchenk des Herrn Wittgenſtein in Berlin, dem derſelbe ſpäter noch eine Anzahl intereſſanter altrömiſcher Münzen hinzufügte. Allen Gebern ſagen wir hiermit unſern verbindlichſten Dank.
VI. Stiftungen und Anterſtützungen der Schüler.
Die Zinſen der Strubeſchen Stiftung und des Waldeckſchen Legates kamen zur Verteilung 1885 mit 115 M., 1886 mit 110 M. Aus den Zinſen der Jubiläumsſtiftung wurden im Jahre 1885 260 M., im Jahre 1886 271 M, zur Unterſtützung bedürftiger Schüler verwendet.
Im Anfang des nächſten Semeſters kommen zum erſten Male die Zinſen aus der ein Kapital von 15 000 Mark betragenden Stiftung„Simſon und Rebecca Wittgenſtein“ zur Verteilung.(S. voriges Programm). Möge Gott der Herr dem Stifter, dem edlen Menſchenfreunde, ſeine hoch⸗ herzige That mit reichem Segen lohnen! Der aufrichtigſte Dank der Anſtalt iſt ihm für alle Zeiten gewiß.— Nachſtehend folgt der Wortlaut der Schenkungsurkunde ſowie der von dem Königl. Provinzial⸗Schulkollegium genehmigten Geſchäftsordnung der Verwaltungskommiſſion.
Stiftungs-Arkunde.
Zum Gedächtnis meiner in Corbach geſtorbenen und dort ruhenden Eltern gründe ich hiermit unter folgenden näheren Beſtimmungen eine Stiftung:


