1 1
-—) Freiwilliger Unterrid.
Latein. Oll: 8 Schüler. Ul: 6 Schüler. Spanisdi. Oll Kursus: 17 Schüler. UII Kursus: 30 Schüler. OIl/UI Kursus: II Schüler.
Kurzschrift. UIl: 32 Schüler..
Handfertigkeitsunterricht. Der Lehrgang wurde in 2 Wochenstunden von kierrn Miltelschullehrer Behrens von der Eberhard-Schule Hanau gehalten und war von é Schülern besucht. Die Teilnahme an solchem Unterricht ist den Schülern der unteren und mittleren Klassen durdhaus zu empfehlen. 5. Freiwillige Arbeitsgemeinschaften. Chemie O II: 4 Schüler. UIG u. b 10 Schüler. 8a) Kunsigeschichfte. OIl 6 Schüler..
b) Französisch. LUII u. Oll: im Sommer 8 Sdhüler, im Winter 5 Schüler.
c Englisch. Ol. UI. Oll: im Sommer 8 Schüler, im Winter 12 Schüler.
d) Physikalische Hbungen. UIIu. Oll: im Sommer 12 Schüler, im Winter 11 Schüler. e) Mathematfik. O!, Ul: im Sommer 11 Schüler, im Winter 11 Schüler.
) Philosophie. Oü, Ol: im Sommer 19 Schüler, im Winter 19 Schüler.
n)
1. Schülerselbstverwaltung.——
2. Schülervereine. a) Die Ruderriege. Ihr Obmann ist Sludienrat Dr. Arendi. Es werden nur Sekundaner und Primaner aufgenommen, die schwimmen können. Die Riegçe bildet eine selbstständige Jugendabteilung der Hanauer Rudergesellschaft. Im Schuljahre 1925/26 ge- hörten ihr 17 Schöler an. Die Riege beteiligte sich on dem vom Reidiausschuß für Leibesübungen, Ortsgruppe Hanau, veranstaltelen Sülrudern und Weffrudern im Gigyvierer. Das seit mehreren Jahren übliche Weftrudern im Gigaditer zwischen der Ruderriege der Oberrealschule und bei der Ofſenbadier Rudergesellschaft Undine rudernden Schülern der Oſſenbacher höheren Schulen konnte in diesem Jahre leider nidit ausgefahren werden.
b) Musikverein. Das Orchester des Musikvereins erzielle aud dieses Jahr schöne kr- folge Einstudiert wurden, bei wöchentlich 1 S1d. Probe, Schulmeistersymphonie von J. Haydn, das Orchestertrio B-dur von Stamitz, ein Flötenkonzert von A. Hasse, die Balleitszene von Bériot und eine Orchestersuite von C. F. Fischer.
Außerdem wurden die erſorderlichen Chorbegleitungen geleislet, die bei der Kantate Nr. 142 von J. S. Bach, dem Chorwalzer von J. Strauß, dem„Normannenzug“ von Bruch und der„Walpurgisaacht“ von Mendelssohn zum Teil redt große Anforderungen an das Orchester stellten. In mehreren öſſentlichen Veranstaltungen und Feiern wurden die meisten Werke auf- geführt: der Erfolg war ehrenvoll für den Musikverein.
Das dem Musikverein angegliederle Trommler- und Pſeifferkorps leistete bei verschiedenen öffentlichen Festlichkeiten und Veranstallung ebenfalls Anerkennungswertes.
3. Der Spielunterricht wurde vorschriftsmäßig erteilt: bei schlechtem Welter frat dafür das Geräteturnen ein.
Der Spielnadumiffag ist auſgabenfrei. Damit ist nicit gesagt, daß die Schüler, vor allem in den oberen Klassen, am folgenden Iage nichts zu leisten brauchen. Besonders in den nur mif wenig Slunden bedachten Fächern ist es unmõöglich, daß der Lehrer ganz auf häuslicie Vorbereitung verzidhel; die Aufgaben für eine soldhe Siunde können auch meist sehr wohl an einem zwischen der 1. und der 2. Stunde dieses Faches liegenden Tage erledigt werden. Die Schule muß von den Schülern der oberen und miftleren Klassen verlangen, daß sie nicht mehr, wie in Sexla bis Quarta, von einem Iag auf den anderen arbeiten, sondern sich ihre Arbeit auf die Qanze Woche vernünftig verteilen.
In jedem Monat, in den keine Ferien ſielen, wurde eine größere Wanderung unfernommen.
4. Der Gesundheitszustand der Schule war im allgemeinen gqut. Auch der im Juli und lolgenden Monaten in Hianau herrschende Typhus hat keinen unserer Schüler befallen.
Der Stadt- und Schularzt Dr. Lade hielt weimel im Monat im Sdhulgebände Spredhstunden ab, prüfte und beriet gesundheiflich gefährdete Schüler. Zur Erholung und zur Kräftigung ihrer Gesundheit wurden 6 Schüler nach dem Heuberg: 2 nadh Orb: 10 nach Sylt geschidkt.
16


