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2. Linearzeichnen.
0 III.: Übung im Gebrauch von Zirkel, Lineal- und Ziehfeder durch Zeichnen von Flächen- mustern, Kreiseinteilungen und anderen geometrischen Gebilden.
U. II.: Geometrisches Darstellen einfacher Körper in verschiedenen Ansichten mit Sehnitten und Abwickelungen. Bongardt.
Bemerkungen: 1. An dem Linearzeichnen nahmen teil aus 0 III 46 und aus U II 31 Schüler.
2. In den Klassen 0 II, U I und 0 I wurde mit Genehmigung des Königl. Provinzial-Schulkollegiums von den 5 Mathematikstunden eine für das geometrische Zeichnen verwendet, und zwar so, daß alle 14 Tage in 2 Stunden nacheinander gezeichnet wurde.
Studienfahrt Mit Beginn der Herbstferien, am 29. Sept. 1913, unternahmen 15 Schüler der oberen Klassen unter Führung des Zeichenlehrers eine 4tägige Studienfahrt in das Lahn-, Rhein- und Ahrtal, auf der die Orte Runkel, Limburg, Diez, Nassau, Andernach, Königswinter, Bonn, Altenahr und Dernau besucht wurden, die den Schülern sehr viel Anregung gewährten.
e Turnen.
Sexta. I. Ordnungsübungen: Gehen an und von Ort, auch im Wechsel und mit Drehung. Laufen, Wechsel von Gehen und Laufen. Reihungen zu Paaren. Einfache Arten des Gehens auf den Linien eines Vierecks. Staffeln vorwärts. Schrittwechselgehen. II. Freiübungen. Einfaches Armschwingen mit Schrittstellungen, Fuß- und Kniewippen in Grundstellung, auch mit Armschwingen. Rumpfbeugen und-drehen, Hüpfen an Ort, auch mit Drehung. Knieheben und sstrecken. III. Ge- räte: Kletterstangen, schräge Leiter, Schwebestangen, Reck. Barren, Hoch- und Weitspringen
Quinta. I. Ordnungsübungen: Einteilen in Viererreihen durch Vorwärts- und Rückwärts- gehen. Fortgesetzte Reihungen in Dreier- und Viererreihen. Gegenzug. Schwierige Arten des Gehens auf den Linien eines Vierecks. Schneckenlinie. II. Freiübungen: Schrittstellungen und Beinspreizen mit ¼ Drehung beim Stellen Knieheben und„strecken zu einer Schrittstellung. Arm- kreisen, Rumpfkreisen in Grundstellung, Rumpfbeugen in Schrittstellung mit Beugen eines Beines, Rumpfsenken in Grundstellung. Einfache Stabübungen(Armbeugen, Stabdrehen). III. Geräte wie vorher, mit Ausnahme der Schwebestangen.
Quarta. I. Ordnungsübungen: Einteilen in Viererreihen mit 2- Drehung in der 3. Zeit. Staffeln nacheinander ohne vorheriges Abzählen. Drehung im Marsche nach bestimmter Schrittzahl Reihungen mit Kreisen, auch im Wechsel mit Vorwärtsgehen. Winkelzug. Schrägzug Gehen auf den Linien eines Kreuzes in leichteren Formen. Laufen mit Umkehren. II. Freiübungen: Anusfall nach allen Richtungen. Armhauen, Armstoßen, Beinspreizen. Ubergehen aus der Hockstellung zur Schrittstellung. Rumpfbeugen und-drehen mit Kniebeugen. Einfache Stabschwünge mit ent- sprechenden Arm- und Rumpftätigkeiten. III. Geräte wie vorher und Pferde.
Unter-Tertia. I. Ordnungsübungen: Einteilen in Viererreihen, 4 Schritte vorwärts mit e-Drehung nach dem 4. Schritt(2) Schwenken der Viererreihen an und von Ort. Wechsel von Laufen zum Gehen mit gleichzeitiger ¼ Drehung. Im Marsche ½¼-Drehung. II. Freiübungen: Auslagetritt. Hantelübungen in den erlernten Freiübungen, bevorzugt das Ausbreiten der Arme. Stabübungen: Armkreisen. UÜbungen des Kammgriffs. Ausfall und Auslage in Wechsel einfacherer Art. Geräte wie vorher und Ringe. Einführung in den Stabhochsprung.
Ober-Tertia. I. Ordnungsübungen: Einteilen in Viererreihen(linksum kehrt), Schwenkungen gröberer Reihen. II. Hantelübungen: Ausfall und Auslage mit Drehungen, zugeordnete Arm- und Rumpftätigkeiten ibergehen in Hockstellung, auch umgekehrt Einfaches Stabwinden. Rumpf- drehbeugeübungen. III. Geräte wie vorher. Bock und Dreisprung.
UIntersekunda. I. Ordnungsübungen: Einteilen wie vorher mit nachfolgendem Schwenken der Viererreihen. ½-Drehung im Marsche: II. Freiübungen: Verbindungen des Armkreisens mit nachfolgendem Armstoßen unter Bevorzugung des Ausfalls und Auslagetritts mit zugeordneten


