ten 2 Mannſchaften mit; die A⸗Mannſchaft behauptete den Wanderpreis(6 Spiele gewonnen, 1 verloren) gegen Oberrealſchule(5 gewonnen, 2 verloren) und Knaben⸗Mittelſchule(4 ge⸗ wonnen, 3 verloren). Dagegen ging der von den Schwimmern verteidigte Wanderpreis(unter⸗ ſtufe) verloren. Auch beim Radfahren und Rudern wurden Erfolge errungen.
Schwimmen. Das Schwimmbad am Main wurde regelmäßig beſucht. Der Unterricht im Schwimmen wurde nach einigen Stunden Trockenunterricht ebenfalls dorthin verlegt. Die Schwimmſchüler
Rudern. Siehe Bericht des Schülervereins im Abſchnitt III.
f. Aufgaben für die ſchriftliche Reifeprüfnug. Oſtern 1929. Deutſcher Aufſatz. Zur Auswahl: 1. Worin ſehe ich Vorteile und Nachteile des Völkerbundes?(3)
2. In welchen Charakterzügen unterſcheiden ſich Macbeth und Jago und in welchen ſtimmen
ſie überein?(3) 3. Mit welchem der beiden klaſſiſchen Völker beſchäftige ich mich lieber?(2)
4. Welchen Gewinn brachten das Sennelager, unſere Klaſſenfahrt und die Wandertage mir
perſönlich und wie wirkten ſie auf das Gemeinſchaftsleben unſerer Klaſſe ein?(1)
überſetzung aus dem Lateiniſchen. Tacitus annal. II c 9, 10. überſetzung aus dem Griechiſchen. Plato Protag. p 310 B-E. Mathematiſche Aufgaben:
1. Eine eiſerne Kugel mit dem Radius R ſoll in einen Zylinder mit möglichſt kleiner Geſamt⸗ oberfläche umgegoſſen werden. Wie groß müſſen der Grundkreisradius und die Höhe des Zylinders ſein?(Differentialrechnung und Stereometrie).
2. Ein Schiff fuhr auf dem kürzeſten Wege von Bombay[„= 18⁰ 565 n., 1= 72° 50' ö.) nach Sanſibar( 6 ſ.,— 400 ö.).
a) Wieviel Zeit brauchte es bei einer mittleren Geſchwindigkeit von 15 Seemeilen in der Stunde?
b) Welche Richtung mußte es in Bombay einſchlagen?
c) Wo überfuhr es den Aquator?(Sphäriſche Trigonometrie).
3. Zum Bau einer Badeanſtalt ſind 50 000 RM erforderlich. Die Unterhaltungskoſten betragen jährlich 6000 RM. Die Anſtalt iſt nach 25 Jahren zu erneuern. Wie groß müſſen die jähr⸗ lichen Einnahmen bei einem Zinsfuß von 8% ſein, damit ſich die Anſtalt ſelbſt erhält? (Zins⸗ und Rentenrechnung).
g. Freie Arbeitsgemeinſchaften der Oberſtufe.
Philoſophie. Sommer. Das Erkenntnisproblem. Helmholtz, Die Tatſachen der Wahrnehmung(Teub⸗ nerheft). Kant, Die Vernunft und ihre Grenzen.(Teubnerheft). Becher, Grenzen des Natur⸗ erkennens.(Verlag Duncker). Winter. Das Problem der Willensfreiheit.(Teubnerheft). Nietzſche, Schopenhauer als Erzieher.(Verlag Kröner).
Deutſchkunde. Auslandsdeutſchtum: Die deutſche Wolgarepublik.
Franzöſiſch. Sommer. Frankreich in der Nachkriegszeit.(Nach Zeitſchriftenaufſätzen, Zeitungs⸗ artikeln und verſchiedenen Schriften). Winter. Vorbereitung einer Moliere⸗Aufführung.
Geologie. Geologiſche Ausflüge in die nähere Umgebung Hanaus zur Einführung in allgemein geologiſche Fragen und in den geologiſchen Aufbau des Heimatgebietes fanden an einzelnen Nachmittagen ſtatt, größere in Verbindung mit den Schulausflügen.
Chemie. Infolge der Erkrankung und des Todes von Studienrat Freudenberger mußten die Arbeits⸗ gemeinſchaften vorzeitig abgebrochen werden.
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