Jahrgang 
1929
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von RaabesDie ſchwarze Galeere.(7). c) Die ſchwarze Galeere im Kampf mit einem ſpaniſchen Kriegsſchiff.(11). d) Jeronimo erzählt ſein Schickſal.(6). 6. Wie zu Ulm ein Schneider das Fliegen probierte.(Nacherzählung als Stilübung). 7. a) Welche Unannehm⸗ lichkeiten hat uns der lange Winter gebracht?(4). b) Beharrlichkeit führt zum Ziele(erdichtete Erzählung).(7). c) Die Bedeutung des Panamakanals für die Vereinigten Staaten(5). d) Eine Dampferfahrt durch den Urwald des Amazonas.(10). 8. a) Der Wartturm und ſeine Bewohner(Nach RaabesDas letzte Recht)(16). b) Bilder aus einer kleinen freien Reichsſtadt am Anfang des 18. Jahrhunderts(Nach RaabesDas letzte Recht.)(7). c) Napo⸗ leons Aufſtieg(3). Nr. 18 Klaſſenaufſätze.

Untertertia. 1. a) Ein germaniſches Gehöft. b) Was der Sturm kann. K. 2. Die Siegfriedſage. 3. Gudrun. K. 4. Warum ſtrebten die deutſchen Könige nach der Herrſchaft über Italien und nicht über die Länder öſtlich der Elbe? 5. a) Die Fahrt desGraf Zeppelin.(6). b) Eine Ritterburg.(14). c) Von Friedrich Barbaroſſa.(0). K. 6. a) Die Urſachen des Niedergangs der Hanſe.(6). b) Eine Kaſuarjagd in Neuguinea.(14). c) Auf Wanderſchaft.(1). K. 7. a) Unſer Rodelausflug.(9). b) Georg von Sturmfeder in Ulm.(5). c) Columbus erſte Fahrt nach Amerika.(6). K. 8. Im Hirſch zu Pfullingen(nach Hauff, Lichtenſtein).

e. Künſtleriſcher und lechniſcher Anterricht.

Zeichnen. Die Unterklaſſen arbeiteten in den letzten Wochen des Schuljahres viel mit Linolſchnitt und den Entwürfen für dieſe Technik. Die drei Oberklaſſen übten in den Sommermonaten vielfach Zeichnen nach Landſchaft und Architektur. Im übrigen wurde auf der Oberſtufe beſonders das Arbeiten mit Farben gepflegt.

Werkunterricht. Der freiwillige Kurſus an der Anſtalt begann mit Heften und Ausbeſſern von Büchern. Klebearbeiten aller Art gelangten zur Ausführung. Die Schüler haben auch eine größere Zahl von reparaturbedürftigen Werken der Schüler⸗ und Lehrerbibliothek ausgebeſſert.

Kurzſchrift Im Sommerſemeſter fand der 2. Kurſus in Einheitsſtenographie ſtatt. An dem wahlfreien Unterricht nahmen Schüler der Klaſſen O III bis U I teil. Es wurde bei den meiſten eine Schreibgeſchwindigkeit von 6080 Silben in der Minute erlangt. Das Leſen ſtenographiſcher Texte wurde mit gutem Erfolge gepflegt.

Muſik. In Sexta und Quinta im allgemeinen wie im Vorjahr. Stoffe des theoretiſchen Unterrichts der Mittel⸗ und Oberſtufe: allgemeine Akkordlehre, Aufbau erweiterter Kadenzen, Veranſchau⸗ lichung einzelner Inſtrumentalformen(Rondo, Suite, Sonate), Geſchichte des deutſchen Liedes. Im Laufe des Jahres wurde die gemeinſame Muſikſtunde aller Klaſſen weiter ausgebaut: alte und neue Volkslieder wurden geſungen, muſikaliſche Begriffe wurden erläutert und durch Vortrag von Inſtrumentalſtücken, teils durch einzelne Schüler, teils auch durch das Gram⸗ mophon erläutert. Das Schülerorcheſter iſt in ſtändigem Wachſen begriffen, es wurde durch ein zweites Cello, mehrere Geigen und 3 Blasinſtrumente(Trompete, Zugpoſaune und Tenorhorn) verſtärkt. Außer bei allen Veranſtaltungen der Schule ſpielte es einmal für die Kranken des Verſorgungskrankenhauſes, und wirkte bei einer Schulfeier der Bezirksſchule V und bei der Weihnachtsfeier im Gefängnis mit. Einſtudiert wurden Schubertſche Inſtrumentalſtücke (Militärmarſch, Deutſche Tänze, Scherzo, Ballettmuſik ausRoſamunde) und kleine Sinfonien von Stanitz, Richter und Haydn.

Turnen. Unterrichts⸗ und Spielbetrieb wie im Vorjahr. Den Unterricht der Mädchenabteilung über⸗ nahmen die Turn⸗ und Sportlehrerinnen Frl. Zimmermann(im Sommer) und Frl. Glaſer (ab Herbſt). An den Reichsjugendwettkämpfen beteiligten ſich 5 Lehrer als Kampfrichter, 190 Schüler und Schülerinnen an den Freiübungen, 120 Schüler am Wetturnen. Davon waren 90 Sieger, die 5 erſte, 4 zweite, 2 dritte, 2 vierte Siege im Einzelwetturnen, ſowie 2 erſte, 2-zweite, 1 dritten Sieg in den Staffelläufen errangen. In den Schlagballwettſpielen kämpf⸗

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