13
Zeichnen. 2 St. w. Ebene Natur- und Zierformen unter Anwendung von Bleistift, Kohle, Pastellkreiden und Wasserfarben. UÜbungen im Treffen von Farben und Formen mit dem Pinsel, im Zeichnen aus dem Gedächtnis und Freiarmzeichnen an Stelltafeln und der Wandtafel.(Mangold).
OQuinta.
Ordinarius: Oberlehrer Hammes.
Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische: Biblische Geschichten des neuen Testamentes; Wiederholung des ersten, Erklärung und Erlernung des zweiten Ilauptstückes aus Luthers Katechismus, einiger Bibelsprüche und Kirchenlieder.(Schmitz). b) katholische: S. Quarta.
Deutsch und Geschichtserzählungen. 3 St. w. Der einfache und der erweiterte Satz. Lesen poetischer und prosaischer Stücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch für Quinta. Auswendig- lernen von Gedichten, Wiederholung der in Sexta gelernten Gedichte. Erzühlungen aus der alten Sage und Geschichte. Wöchentliche Diktate oder schriftliche Nacherzühlungen.(Schaub).
Lateinische Sprache. 8 St. w. Wiederholung der regelmäßigen Formenlehre, die Depo- nentien, die unregelmäßige Formenlehre mit Beschränkung auf das Notwendige. Einübung des Acc. c. Inf., des Partic. coniunct., des Ablat. absol. Ableitung einiger syntaktischer Regeln aus dem Lesestoff. Übersetzen aus Ostermann-Müllers libungsbuch für V. Wöchentlich eine häusliche oder eine Klassenarbeit.(Ham mes).
Erdkunde. 2 St. w. Physische und politische Geographie des deutschen Reichs. Karten- skizzen.(S.: Schaub, W.: Hoh. 4
Rechnen. 4 St. w. Teilbarkeit der Zahlen, gemeine Brüche, libungen mit benannten Dezi- malzahlen; einfache Aufgaben von der Regel de Tri.(Henkel).
Naturgeschichte. 2 St. w. Beschreibung und Vergleichung von Blütenpflanzen. Das Wichtigste vom Knochenbau des Menschen. Beschreibung von Wirbeltieren nach Schilling.(Henkelh).
Zeichnen. 2 St. w. Gebrauchs- und Naturgegenstände von flächenhafter Beschaffenheit mit Bleistift, Kohle, Pastellkreiden und Wasserfarben. Ubungen im Zeichnen aus dem Gedächtnis, im Treffen von Formen mit dem Pinsel und Freiarmzeichnen an der Wandtafel und aufstellbaren Papptafeln.(Mangold).
Schreiben. 2 St. w. Takt- und Schönschreibübungen: Ziffern, Buchstaben, Wörter und Sätze in deutscher, lateinischer und griechischer Schrift. Ubungen im Schreiben an der Wandtafel. (Mangold).
Sexta.
Ordinarius: Im S.: Wiss. Hilfslehrer Dr. Hof, im W.: Professor Reinhard, seit März Oberlehrer Thieme.
Religionslehre. 3 St. w. a) evangelische: Biblische Geschichte des alten Testamentes. Erklärung des ersten Hauptstücks aus Luthers Katechismus, einfache Worterklärung des II. Haupt- stücks. Einprägung einiger Sprüche und Lieder.(Schaub). b) katholische: Je 2 Stunden kombiniert mit Quarta und Quinta. In einer besonderen dritten Stunde: Die notwendigen Gebete; Beichtunterricht; das Kirchenjahr; Einteilung der heiligen Schrift; biblische Geschichten des neuen Testamentes.(Freise, dann Martin).
Deutsche Sprache und Geschichtserzählungen. 4 St. w. Lesen und Erklären von Prosastücken und Gedichten aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek, Teil 1. Nacherzühlen von Vorgetragenem und Gelesenem. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte, namentlich der neueren. Auswendiglernen der Gedichte des Kanons. Lehre von den Redeteilen und vom ein- fachen Satze. Rechtschreibeübungen in wöchentlichen Diktaten.(S.: Mangold, W.: Schaub).


