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im Herbst. 7. Vorfabel zu Schillers„Wilhelm Tell“.(Klassenaufsatz). S. Tells Rettung auf dem Vierwaldstättersee,
bezw. der Apfelschuß als Wendepunkt in Tells Charakterentwickelung. 9. Woher kommt es, daß die Verdienste großer Männer oft erst nach ihrem Tode anerkannt werden. 10. Ein Knappe erzählt in der Herberge den Hergang des Kampfes mit dem Drachen.. Lateinische Sprache. 7 St. w. Lektüre, 4 St. w. Abschnitte aus Ovids Metamorphosen und elegischen Dichtungen, Vergil. Auswahl aus dem I. und II. Buch der Aeneis. Cieero, in Cat. I. und III., Livius XXI. mit Auswahl. Grammatik, 3 St. wW. Grammatische Wiederholungen aus der Formenlehre und Synta. Tempora und Modi nach Müller-Ostermann.§ 159— 256. Einzelnes aus der Synonymik und Stilistik. Mündliches Übersetzen nach dem f'bungsbuch von Ostermann- Müller IV. Teil, 2. Abteil. Wöchentlich eine häusliche oder eine Klassenarbeit. Thieme). Griechische Sprache. 6 St. w. Homers Odyssee I., IX. und X. mit Auswahl; einiges
wurde auswendig gelernt. 2 St. w.— Xenophons Anabasis III— VI. Hell. I und II beides in der Auswahl von Bünger’. 2 St. w.— Grammatik nach Kaegi: Kasuslehre tauch die Präpositionen), Moduslehre, die Hauptsachen vom Infinitiv und Participium. Wiederholung der Formenlehre.
Exercitien und Extemporalien, wöchentlich abwechselnd. 2 St. wW. Thieme).. Französische Sprache. 3 St. w. Grammatik§§ 50— 99, dazu reichliche'bersetzungs- übungen nach Plötz. Extemporalien und Diktate. Lektüre: Auswahl aus Gropp und Hausknecht mit Sprechübungen. Müller).— Geschichte und Erdkunde. 3 St. wW. Deutsche Geschichte von 1740— 1888 nach Eckert⸗
Leitfaden.— Geographie von Europa ausschließlich Deutschland; Elemente der mathematischen Geographie, nach Daniels Leitfaden.(Wackermann). 3
Mathematik. 4 St. w. Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten nach Bardey. Ihnlichkeitslehre, Proportionalität gerader Linien am Kreise, stetige Teilung, regelmäßige Vielecke, Kreisumfang und-inhalt. Konstruktionsaufgaben nach Koppe. (Mascher).
Physik. 2 St. w. Einführung in die Chemie. Einfache Erscheinungen aus der Lehre vom Magnetismus und der Elektrizität nach Koppe. i. S. Henkel, i. W. Mascher).
Zeichnen. 2 St. w. Mit Ober-Sekunda komb.(S. dort.)
Ober-Tertia.
Ordinarius: Professor Schmitz.
Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische: Das Reich Gottes im neuen Testament. Lesen entsprechender biblischer Absechnitte, Bergpredigt und Gleichnisse. Reformationsgeschichte im Anschluß an ein Lebensbild Luthers.(Schmitz. b) katholische: S. Untersekunda.
Deutsche Sprache. 2 St. w. Lektüre aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek; im Anschluß daran Belehrungen aus der Poetik. Körners Zriny. Auswendiglernen und Wiederholen der durch den Kanon bestimmten Gedichte. Alle 4 Wochen ein Aufsatz.(Schmitz).
Lateinische Sprache. 8 St. w. Lektüre. 4 St. w. Caesar de bello Gallico, Buch 5, 6. 7 cp. 1— 40. Ovids Metamorphosen: Abschnitte aus dem IV.—VIII. Buche. Grammatik: 4 St w. Wiederholung und Ergünzung der Verbalsyntax; Übersetzungen aus dem Übungsbuche. Alle 8 Tage eine häusliche oder eine Klassenarbeit.(Schmitz).
Griechische Sprache. 6 St. w. Lektüre: Xenophons Anabasis I. Grammatik: Verba auf ae und Verba anomala nach Kaegi, kurzgefaßte Schulgrammatik. Ableitung syntaktischer Regeln aus der Lektüre. Wiederholung des Pensums der Untertertia. Wöchentlich eine häusliche oder eine Klassenarbeit.(Hammes).
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