Jahrgang 
1905
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Deutsch und Geschichtserzählungen. 3 St. w. Der einfache und der erweiterte Satz. Lesen und Erklärungen poetischer und prosaischer Stücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch für Quinta. Auswendiglernen von Gedichten. Wiederholung der in Sexta gelernten Gedichte. Er- zühlungen aus der alten Sage und Geschichte. Wöchentlich Diktate oder schriftliche Nacherzählungen- (Schaub).

Lateinische Sprache. 8 St. w. Wiederholung der regelmäbigen und Einübung der unregelmäbigen Formenlehre. Erklärung und Aneignung einiger Syntaktischer Regeln. Mündliches Ebersetzen aus Ostermann-Müllers Pbungsbuch für Quinta. Wöchentlich eine häusliche oder eine Klassenarbeit.(Hof).

Erdkunde. 2 St. wW. Physische und politische Erdkunde Deutschlands.(Schau bp).

Rechnen. 4 St. w. Teilbarkeit der Zahlen, gemeine Brüche, l'bungen mit henannten Dezimabahlen, einfache Aufgaben von der Regel de tri.(Henkeh.

Xaturgeschichte. 2 St. w. Beschreibung und Vergleichung von Blütenpflanzen. Das Wichtigste vom Knochenbau des Menschen, Beschreibung von Wirbeltieren nach Schilling. Mascher).

Zeichnen. 2 St. w. Gebrauchs- und Naturgegenstände von flächenhafter Beschaffenheit mittels Kohle, Pastellkreiden, Bleistift und Wasserfarben. Ebungen im Zeichnen aus dem Ge- dächtnis, Pinselzeichnen, Skizzieren und Zeichnen mit freiem Arm an der Wandtafel oder an auf- stellbaren Papptafeln.(Mangold.)

Schreiben. 2 St. w. Takt- und Schönschreibühungen: Ziffern. Buchstaben, Wörter und Sätze in deutscher, lateinischer und griechischer Schrift. U'bungen im Schreiben an der Wandtafel. (Mangold).

Sexta.

Ordinarius: Zeichenlehrer Mangold.

Religionslehlre. 3 St. wW. a) evangelische: Biblische Geschichte des A. T. Erklärung des I. Haupfstücks aus Luthers Katechismus, einfache Worterklärung des II. Hauptstücks. Ein- prägung einiger Sprüche und Lieder.(Schaub). b) katholische: Je 2 Stunden kombiniert mit Quarta und Quinta. In einer besonderen dritten Stunde: Die notwendigen Gebete: Beichtunterricht; das Kirchenjahr; Einteilung der hl. Schrift: bibl. Geschichten des N. T.(Freise).

Deutsche Sprache und Geschichtserzühlungen. 4 St. w. Lesen und Erklären von P'rosastücken und Gedichten aus dem Lesebuch von Hlopf und P'aulsiek. Tl. 1. Nacherzählen von Vorgetragenem und Gelesenem. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte, namentlich der neueren. Auswendiglernen der Gedichte des Kanons. Lehre von den Redeteilen und vom ein- fachen Satze. Rechtschreibeübungen in wöchentlichen Diktaten.(Ma ng 0ld).

Lateinische Sprache. 8 St. w. Regelmäßige Formenlehre, mündliches und schriftliches bersetzen aus Ostermann-Müllers Übungsbuch für Sexta. Wöchentlich eine Klassenarbeit, dazu Reinschriften.(Hammes).

Erdkunde. 2 St. w. Grundbegriffe der physischen und mathematischen Erdkunde; Heimat- kunde, Deutschland,'bersicht über die Erdoberfläche.(Vomberg).

Rechnen. 4. St. w. Die Grundrechnungsarten mite ganzen Zahlen, unbenannten und be- nannten. Die deutschen Maße, Gewichte und Münzen nebst Upungen in der dezimalen Schreibweise und den einfachsten dezimalen Rechnungen. Einführung in die Bruchrechnung.(Mascher).