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eckiger Gestalt in dreidimensionaler Erscheinung mit Wiedergabe von Licht und Schatten unter Verwendung von Bleistift, Kohle, Pastellkreiden und Wasserfarben. Übungen und Zeichnen von Raumteilen, Farbentreffen. Pinselzeichnen, Zeichnen aus dem Gedächtnis, Skizzieren und Freiarm- zeichnen.(Mangold).
OQuarta. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Küster.
Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische: Die Einteilung der Bibel und die Reihenfolge der biblischen Bücher. Ergänzung der biblischen Geschichten des N. T. Wiederholung des 1. und 2., Durchnahme und Erlernung des 3. Hauptstückes mit Luthers Erklärung; einige Sprüche und Lieder.(Schmitz. b) katholische: Die Lehre von den Gnadenmitteln(III, Haupt- stück des Diözesankatechismus) mit den einschlägigen bibl. Geschichten des N. T. Bibl. Ge- schichten des A. T. bis Moses. Die Klassen Quarta, Quinta und Sexta waren vereinigt.(Freise).
Deutsche Sprache. 3 St. w. Lesen von Gedichten und Prosastücken aus dem Lese- buch von Hopf und Paulsiek für Quarta. Nacherzäühlen. Auswendiglernen und Vortragen von Ge- dichten und Wiederholung der früher gelernten. Der zusammengesetzte Satz, die Zeichensetzung und das Einfachste aus der Wortbildungslehre. Aufsätze und Diktate.(Küster).
Lateinische Sprache. 8 St. w. Lektüre und Grammatik je vier Stunden. Lektüre: aus dem Übungsbuche von Ostermann-Müller wurden eine Anzahl Übungsstücke des ersten Teils gelesen. Grammatik: Wiederholung des Pensums der Sexta und Quinta. Kasuslehre nach dem grammat. Anhange des Übungsbuches. Übersetzen aus dem Übungsbuch. Wöchentlich eine häus- liche oder eine Klassenarbeit.(Küster).
Französische Sprache. 4 St. w. Einübung und Erklärung der Laute nach Vietors Lauttafel. Einühung der Wörter und des grammatischen Pensums nach Elementarbuch§§ 1—34 im engsten Anschluß an die Lektüre. Gelegentlich Sprechübungen.(Müller).
Geschichte. 2 St. w. Griechische und römische Geschichte, nach Jägers Hilfsbuch. (Vomberg)..
Erdkunde. 2 St. w. Europa außer Deutschland, einfache Kartenskizzen.(Schaub).
Mathematik. 4 St. w. Dezimalbrüche; die bürgerlichen Rechnungsarten nach Schellen. Lehre von den Geraden, Winkeln und Dreiecken. Ü'bungen im Gebrauch von Zirkel und Lineal. (Henke)).
Naturgeschichte. 2 St. W. Beschreibung ausgewählter Blütenpflanzen und Zusammen- stellung nach dem natürlichen System. Gliedertiere unter besonderer Berücksichtigung der Insekten. Fortgesetzte libungen im Zeichnen einfacher Objekte.(Hof).
Zeichnen. 2 St. w. Ebene Natur- und Zierformen unter Anwendung von Bleistift, Kohle, Dastellkreiden und Wasserfarben. Ubungen im Treffen von Farben, Pinselzeichnen, Zeichnen aus dem Gedächtnis, Skizzieren und Darstellen an der Wandtafel oder an aufstellbaren Papptafeln. (QMangold).
OQuinta.
Ordinarius: Oberlehrer Professor Schaub.
Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische: Bibl. Geschichten des N. T. Wieder- holung des ersten, Erklärung und Erlernung des zweiten Katechismus-Hauptstückes mit Luthers Aus- legung, einiger Kirchenlieder und Bibelsprüche.(Mangold). b) katholische: S. Quarta.
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