Hebräische Sprache. 2 St. w. Wiederholung der Formenlehre und Syntax, Genesis Kp. 1— 25, eine Anzahl Psalmen.(Schmit?). 3
Geschichte und Erdkunde. 3. St. w. Die wichtigsten Begebenheiten der Neuzeit, ins- besondere der preußisch-deutschen Geschichte von 1648 bis zur Gegenwart nach Neubauer V. Wiederholungen aus der Geschichte und Erdkunde.(Küster').
Mathematik. 4 St. W. Abschluß der Stereometrie, der Koordinatenbegriff. einige Grund-
lehren von den Kegelschnitten. Grundlehren der Kombinatorik, nebst einigen Anwendungen auf
die Wahrscheinlichkeitslehre, binomischer Lehrsatz für ganze positive Exbonenten. Aufgaben. Wieder-
holungen aus früheren Pensen. Maschér'. 1 Aufgahen für die Ahiturienten: 1I. In ein gleichseitiges Dreieck ist ein zweites so einbeschrieben, daß seine
Ecken die Seiten des ersten halbieren In das zweite ist ebenso ein drittes einbeschrieben u. s. w. bis ins Unend-
liche. Wie groß ist die Seite x des ersten Dreiecks, wenn die Summe aller Flächeninhalte der Dreiecke s= 24 dm
beträgt? 2. U'nter welechem Winkel schneiden sich ein Kreis und eine Parabel, deren Gleichungen+‿ v*= 25 und 16. 4. 4 3
y*= 3 sind? 3. Die Winkel und„ und die Seite a eines Dreiecks zu berechnen aus ho+ he= 47,2 em,
0b+ Oe— 74 em und α— 53° 7 48 ⁄ 4. Die Höhe eines geraden Kegels ist h— S'em und der Winkel an der Spitze seines Achsenschnittes 2= 28 48*. Es soll das Volamen desjenigen Kugelsektors berechnet werden, der mit dem gegebenen Kegel die Mantelfläche gemeinsam hat.. Physik. 2 St. w. Optik. Mathematische Erd- und Himmelskunde. Mascher). Zeichnen. 2 St. w. Schwieriger darzustellende Natur- und Kunstgegenstände in Gruppen, owie Innenräume und landschaftliche Motive in naturgetreuer Wiedergabe mittels Wassertarben. Pastellkreiden und Kohle. Skizzieren von Stillleben und figürlichen Vorwürfen. Übungen im
Zeichnen aus dem Gedächtnis und Ornamentieren mittels pflanzlicher Formen.— Mabßstabzeichnen. Recht- und schiefwinklige Projektionen geometrischer Körperformen.— Mitteilungen aus dem Ge-
biete der Künste.(Mangold).
Unter-Prima. Ordinarius: Direktor Dr. Braun.
Religionslehre. 2. St. w. a) evangelische: S. Ober-Prima. b) katholische: 8. Ober-Prima.
Deutsche Sprache. 3 St. w. ſbersicht der Nationalliteratur von Luther bis Klopstock. Lektüre: Schillers Wallenstein; Spaziergang; Lessings Laokoon; Shakespeares Julius Caesar. Freie Vorträge, meist über Themata aus der Literaturgeschichte. Aufsätze.(Wackermann).
Themata: 1. Die Kunst des Lesens. 2.(Klassenaufsatz). Welche Bedeutung hat„Wallensteins Lager“ für das gesamte Drama Schillers? 3. Welche Gründe veranlaßten Wallensteins Generale zum Abfall von der Sache ihres Oberfeldherrn? 4. Charakteristik Theklas(oder der Gräfin). 5. Arbeit und Fleit, das sind die Flügel, 80 führen über Strom und Hügel. 6.(Klassenaufsatz). Mit welchem Rechte nennt Heraklit den Krieg den Vater aller Dinge? 7. Warum ist Italien für so viele das Land der Sehnsucht? S.(Klassenaufsatz). Inwiefern befolgt Goethe in seinem Gedichte„Hermann und Dorothea“ das von Lessing im 16. Abschnitte seines„Laokoon“ aufgestellte Kunstgesetz?
Lateinische Sprache. 7. St. W. Im Sommer: Horatius Oden I. und II.; Horatianische Metrik. Eine größere Anzahl Oden wurde auswendig gelernt. Im Winter: Hor. Satiren mit Aus- wahl. 2 St. w.— Im Sommer: Cicero in Verr. IV, V teilweise; im Winter: Tac. dial. und hist. I. 3 St. W. Grammatische Wiederholungen, mündliche'bersetzungen aus Ostermanns Übungsbuch V. Teil. Exercitien und Extemporalien, wöchentlich nhwechseind. Einige chriftliche Ebersetzungen ins Deutsche als Klassenarbeiten. 2 St. w.(Wackermann).
Griechische Sprache.(6 St. w.) Thucydides VI und VII mit Auswahl. Homers Ilias L- VI mit Auswahl. Sophokles Aiax. Platons Apologie. Sehriftliche Ebersetzungen aus dem


