Jahrgang 
1903
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als Seither zu benutzen brauchen, um 7 ½ Uhr zur Schnle zu Sein. den meisten gegen 2 U'hr zu Hause wieder einzutreffen. Sodaß sie mit den Eltern gemeinsam das Mittagsmahl einnehnmen können. Den Eltern wird dadurch auch manche Ausgabe erspart werden. Unbedingt notwendig ist es freilich. dab die Schüler vor. ihrer Abreise zur Schule morgens reichlich frühstücken und auch ein ausreichendes Frühstück für die l'ausen mitnehnmen. 7

Die Schule wird allerdings die auswärtigen Schüler in reichlicherem Maße als seither von tech- nischen Lehrstunden Singen, Zeichnen. Turnen u. dgl.) befreien müssen. Immerhin wird aber für diese Schüler der Vorteil der neuen Einrichtung gröber zein. als der Nachteil. Von den Erfahrungen, die im Laufe des Sommers gemacht werden, wird es abhängen. l) diese Anderung dauernd P'latz greifen, vielleicht auch für den Winter eingetührt werden Soll. oder nicht.

Das Genauere wird den Schülern hierüber zu Beginn des neuen Schuljahres mitgeteilt werden. Vorläufig wird festgesetzt. daß die Eröffnung des neuen Schuljahres Dienstag den 21. April. vor- mittags 8 L'hr. statttindet..

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Einer Anordnung des Königlichen Provinzial Schulkollegiums vom 19. Dezember 1902 S. 10600) entsprechend werden fortan regelmäbige Sprechstunden der Lehrer eingerichtet. Es wird owohl auf dem Flur des Schulgebändes tan dem schwarzen Brett), als auch in jedem Klassenzimmer eine tabellarische Zusammenstellung angeschlagen werden, aus der Ort, Tag und Stunde, an denen wWächentlich die einzelnen Lehrer für die Eltern oder l'fleger ihrer Schüler zu prechen Sind. ersicht-

lich sind. Soweit es die Umstände gestatten, werden die Sprechstunden in einem gzecigneten Raume der Schnle abgehalten werden. Sollte die Benutzung der angesetzten Sprechstunden durch die Eltern wegen geschäftlicher oder dienstlicher Verhinderungz unmöglich Sein, So sind elbstverständlich die Lehrer gerne bereit, die gewünschte Auskunft zu einer anderen Zeit zu erteilen. Die Eltern können durch ihre Söhne leicht mit den einzelnen Lchrern Verab- redung wegen einer anderen Zeit treffen. Doch werden die Eltern dringend gebeten, in einem Solchen Falle die verabredete Zeit auch einzuhalten.

Sollten die Eltern durch den Klassenlehrer ihres Sohnes auch uskunft wünschen, wie die übrigen Lehrer der Klasse mit dem Sohne zufrieden sind. So empfichlt es Sich, daß sie rechtzeitig vor der Benutzung der Sprechstunde den Klassenlehrer von ihrem Vorhaben und ihrem Wunsch in Kenntnis Setzen. damit er die erforderlichen Erkundigungen bei seinen Amtsgenossen einzichen kann.

pen Eltern wird dadurch die Erkundigung in den meisten Fällen wesentlich vereinfacht.

Xach wie vor ist der Direktor zu einer bestimmten Stunde, in der Regel der letzten Stunde des Vormittagsunterrichts, für die Eltern und P'fleger der Zöglinge der Anstalt zu sprechen; er bittet aher darum. daß. Wenn er um eine Auskunft angegangen werden soll, die er nach Lage der Sache nicht ohne vorheriges Benehmen mit anderen Lehrern der Anstalt erteilen kann wie z. B. über den augenblicklichen Wissenstand des Sohnes, ihm vorher mündlich durch die Söhne) oder schriftlich kurze Mitteilung gzemncht Werden möge. Von vielen Eltern ist bis jetzt der Vorteil einer münd- lichen Aussprache mit den Lehrern zu wenig erkannt und benutzt worden, manche haben vielleicht auch eine solehe Aussprache nicht gesucht, in der Befürchtung, sie könnten die Lehrer störene Xachdem nun eine soleche, für beide Teile bequeme Einrichtung amtlich festgesetzt worden ist, dürfen wir hoffen, dab von ihr anch der richtige Gebrauch gemacht werden wird.-da dlas Zusummenwirken