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Griechische Sprache. 6 St. w. Grammatik- Verba auf u und anomala nach Waldeck. Praepositionen. Wiederholung des Pensums der Untertertia. Mündliche ÜUbersetzungen aus dem Deutschen nach Weseners Übungsbuch II. Teil. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit (Hausarbeit oder Klassenarbeit). Im S. 3 St., im W. 2 St. wW. Zektüre: Xenophons Anab. Iund II. Im S. 3 St., im W. 4 St. w.(Wenning).
Geschichte und Erdkunde. 3 St. w. Deutsche und brandenburgisch-preussische Ge- schichte von 1483 bis 1740 nach dem Lehrbuch von Eckertz. 2 St. w. Politische Erdkunde Deutschlands. Die aussereuropäischen Erdteile. Kartenskizzen. 1 St. w.(lm Sommer Dietz, im Winter Wiegand).
Französische Sprache 3 St. w. Die unregelmässigen Verben. Ergänzung der sonstigen Formenlehre, die syntaktischen Hauptgesetze der Hilfsverben avoir und êetre, das Wich- tigste über die Wortstellung, die Tempora, den Indikativ und den Konjunktiv in engem Anschluss an die Lektüre(Ploetz-Kares Ubungsbuch, Ausgabe B. Stück 1— 31) und nach den entsprechen- den Abschnitten der Sprachlehre von Ploetz-Kares. Daneben wurde gelesen Bruno: Le Tour de la France, cp. XVI— Schluss. Regelmässige Sprechübungen. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit.(Braun)..
Mathematik. 3 St. w. Lineare Gleichungen mit einer und mehreren Unbekannten, Ein- führung in die Potenzen- und Wurzellehre nach Bardey. Kreislehre 2. Teil, Gleichheit, Anfangs- gründe der Xhnlichkeit, Inhaltsberechnung geradliniger Figuren nach Koppe.(Wagenknecht).
Naturgeschichte. 2 St. w. Beschreibung des menschlichen Körpers, mechanische Er- „scheinungen, Elemente der Wärmelehre.(Wagenknecht).
Zeichnen. 2 St. w. Erweitertes Umrisszeichnen nach plastischen Ornamenten, auch unter Wiedergabe der Licht- und Schattenwirkung mit Bleistift und Kreide, sowie Zeichnen von einzelnen Gesichtsteilen.(Jassoy).
Unter-Tertia.
Ordinarius: Oberlehrer Professor Schmitz.
Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische: Das Reich Gottes im A. T. Lesen ent- sprechender bibl. Abschnitte. Psalmen mit Auswahl. Wiederholung der Katechismusaufgabe. Einprägung einiger neuer Kirchenlieder und Wiederholung der früher gelernten. Das Kirchenjahr. (Reinhard). b) katholische. Siehe Untersekunda.
Deutsche Sprache. 3 St. w. Behandlung poetischer und prosaischer Lesestücke aus. dem Lesebuche für Tertia von Hopf und Paulsiek mit Berücksichtigung der wichtigsten gramma- tischen Gesetze. Belehrungen über poetische Formen. Auswendiglernen von Gedichten. Alle 4 Wochen ein Aufsatz.(Schmit).
Lateinische Sprache. 7 St. w. Lektäre: 4 St. w. Caesar de bello Gall. I und II. Grammatik: 3 St. w. Wiederholung der Kasuslehre. Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. Mündliche und schriftliche Übersetzungen aus Ostermann-Müllers iibungsbuch für Tertia. Wochent- lich eine Klassenarbeit oder eine häusliche Arbeit. Alle 6 Wochen eine schriftliche Ubersetzung ins Deutsche.(Schmit).


