Jahrgang 
1897
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Griechische Sprache. 6 St. w. Die regelmässige Formenlehre bis zum Verbum liquidum einschliesslich nach Waldeck. Alle 14 Tage eine schriftliche Klassenarbeit oder eine Haus- arbeit. Übersetzungsübungen nach Wesener, Griechisches Elementarbuch I. Teil.(Schlitt).

Französische Sprache. 3 St. w. Wiederholung der Elementargrammatik, die wich- tigsten unregelmässigen Verba nach dem Elementarbuch von Ploetz-Kares. Sprechübungen im An- schluss an die Lektüre desselben Elementarbuchs. Alle 14 Tage eine Hausarbeit oder eine Klassenarbeit.(Wenning).

Geschichte und Erdkunde. 3 St. w. Römische Geschichte vom Tode des Kaisers Augustus an bis zum Untergang des weströmischen Reichs. Deutsche Geschichte bis zum Ausgange des Mittelalters. 2 St. Politische Erdkunde Deutschlands. Die aussereuropäischen Erdteile(ausser den deutschen Kolonien). 1 St.(Wackermann).

Mathematik. 3 St. w. Vierecke und Kreis, einfache Konstruktionen nach Koppe. Buchstabenrechnung, leichte Gleichungen mit einer Unbekannten nach Bardey.(Wagenknecht).

Naturgeschichte. 2 St. w. Botanik(bis Weihnachten): Anleitung zum Bestimmen der Blütenpflanzen nach Gies' Flora, Besprechung wichtiger ausländischer Kulturpflanzen, Übersicht über die Kryptogamen und die Verbreitung der Pflanzen. Zoologie(im letzten Vierteljahre): Über- blick über das Tierreich, Elemente der Tiergeopraphie.(Wagenknecht).

Zeichnen. 2 St. w. Erweitertes Umrisszeichnen nach plastischen Ornamenten, auch unter Wiedergabe der Licht- und Schattenwirkung mit Bleistift und Kreide, sowie Zeichnen von einzelnen Gesichtsteilen.(Jassoy).

Quarta. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Müller.

Relig ionslehre. 2 St. w. a) evangelische. Die Einteilung der Bibel und die Reihen- folge der biblischen Bücher. Wiederholung und Ergänzung der biblischen Geschichte. Erklärung und Einprägung des 3. Hauptstückes und Wiederholung des 1. und 2., Sprüche und Lieder. (Schmitz). b) katholische. Die Lehre von den hl. Sakramenten im besonderen nach dem Diöcesan- katechismus. Durchnahme der biblischen Geschichten des neuen Testamentes mit Auswahl nach dem Handbuch von Schuster.(Weber).

Deutsche Sprache. 3 St. w. Lektüre nach dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek für Quarta. Auswendiglernen von Gedichten und Wiederholung der früber gelernten. Der zu- sammengesetzte Satz. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Diktate und kleinere Aufsätze).(Reinhard).

Lateinische s prache. 7 St. w. Ostermann-Müller's Latein. Übungsbuch für Quarta. Gelesen wurden von den lateinischen Übersetzungsstücken des ersten Teiles die folgenden: Der ältere Miltiades, der jüngere Miltiades, Themistocles, Pausanias, Perikles, Alkibiades, Epaminondas. Ferner aus der römischen Geschichte: Der I. Punische Krieg, Hamilkar, Hannibal, M. Claudius Marcellus, d. jüngere P. Cornelius Scipio, G. Marius. Im S. 3, im W. 4 St. Wiederholung der Formenlehre, das Wesentliche aus der Kasuslehre nach Waldeck. Einübung der Regeln an den Über setzungsstücken im 2. Teil von Ostermann-Müller. Wöchentlich eine häusliche oder eine Klassenarbeit, dazu in jedem Semester 3 Ubersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche. Im S. 4, im W. 3 St.(Müller).

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