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4. Leibesübungen.
Es bestanden 8 Turn- und Spielabteilungen.
Dem Lehrplan entsprechend wurden in jeder Abteilung wöchentlich zwei Turn- und zwel Spielstunden gehalten. Bei schlechtem Wetter wurden auch die Spielstunden in der Halle als Turn- stunden abgehalten, was im Wintersemester die Regel war. Bei passender Gelegenheit wurde im Sommer das Forellenfeich-Bad, im Winter die Eisbahn besucht. Auf allen Klassenstufen wurde neben der Körperschule Geräteturnen, volkstümliches Turnen und Spiel in angemessenem Wechsel betrieben. (Ueber die einzelnen Uebungen in den verschiedenen Klassen vgl. den Lehrplan).
Das volkstümliche und Gerëteturnen fand auf dem Schulhof oder in der Halle statt, die Spiele und Laufübungen auf dem Sportplatz des Homburger Turnvereins.
3. Der Lehrkörper.
a] Veränderungen im Lehrkörper.
Mit Schluß des Schuljahres 24/25 schied St.-3l. Eggers aus dem Kollegium, um einen Lehr- auftrag an dem Gymnasium zu Rinteln zu übernehmen. An seiner Stelle wurde St.-R. Dr. Reuter unserer Anstalt überwiesen, der aber sofort einen halbjährigen Urlaub antrat, um in den Physika- lischen Werkstätten in Göttingen zu arbeiten. Zu seiner Vertretung wurde St.-A. Jung, bisher in Geisen- heim, vom P. S. K. gesandt, der auch bis Ostern 1926 an unserer Anstalt tätig blieb, nachdem Dr. Reuter Urlaub für ein weiteres halbes Jahr bewilligt worden war. Gleich zu Beginn des Schul- jahres erhielt St.-l. Mebus einen Lehrauftrag an dem Goethegymnasium zu Frankfurt a. M. Auf die an das P. S. K. gerichtete felegraphische Bitte, unserer Anstalt einen geeigneten Ersatz zu senden, kam der Bescheid, daß die Stelle einzusparen und die freigewordenen Stunden auf das Lehrerkollegium zu verteilen seien, was auch dadurch ermöplicht wurde, daß St.-R. Hartung nunmehr seinen vollen Unter- richt übernahm. Das bedingte eine Aenderung in der Unterrichtsverteilung und Umgestaltung des Stundenplans.— Ende September wurde St.-R. Dr. Gerland vom Herrn Minister ein einjähriger Urlaub erteilt, um an der Neubearbeitung der byzantinischen Literaturgeschichte durch Professor Heisenberg teilzunehmen. Gerlands Vertretung wurde Anfang Oktober dem wieder unserer Anstalt überwiesenen St.-A. Mebus übertragen.
b) Die Obliegenheiten des Oberstudienrats Dr. Dreyling bestanden in der Vertfretung des Direktors, der Beschaffung des Materials und der Abfassung des Jahresberichts, der Aufstellung des Stundenplans, gelegentlicher Regelung von Vertretungen, statistischen Arbeiten, Berichten über Beratungs- gegenstände allgemeiner Konferenzen, gelegentlicher Leitung von Klassen- und Fachkonferenzen u. a.
c) Ein Lehrerausschuß und d) eine pädagogische Vorbereitungsanstalt bestehen an unserer Schule nicht.


