Jahrgang 
1908
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stantives, des Adjektivs, der Zahlwörter im Anschluss an das Elementarbuch von Dr. G. Plötz(Ausg. C.) Lekt. 1 35. Sprechübungen. Vom zweiten Vierteljahre an wöchentlich eine schriftliche Arbeit, Diktat, Extemporale. Purgold.

5. Selchichte: 1 St. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte. Begonnen wurde mit der Heimatgeschichte bezw. Friedrich mit dem silbernen Bein. Seine Bedeutung für die Stadt Homburg. UÜbergang auf die Römerzeit. Arminius, Karl der Grosse, Friedrich Barbarossa, Rudolf von Habsburg, Entdeckungeu und Erfindungen, Friedrich Wilhelm, der Grosse Kurfürst, Friedrich der Grosse nach mündlichem Vortrag. S.: Bell gard, W.: Bräuning.

6. Erdkunde: 2 St. Grundbegriffe der physischen und mathematischen Erdkunde in elementarer Darstellung und in Anlehnung an die nächste örtliche Umgebung. Erste Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karten, Bild von Homburg und der nächsten Umgegend, ferner des Obertaunuskreises, des Regierungsbezirks Wiesbaden und der Heimat- provinz Hessen-Nassau. Die Erdteile, die preussischen Provinzen und deutschen Staaten ſbersichtlich. S.: Bellgard, W.: Bräuning..

7. Recinen: 4 St. Gymn., 5 St. Realsch. Die vier Grundrechnungen mit ganzen Zahlen, unbenannten und benannten. Die deutschen Maße, Gewichte und Münzen nebst Ubungen in der dezimalen Schreibweise und den einfachen dezimalen Rechnungen, Zerlegung und Teilbarkeit der Zahlen. Zeitrechnung. Einfache Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben.

S.: Herbold, W.: Milow.

8. Ilaturgeſchichte: 2 St. Im Sommerhalbjahr Beschreibung vorliegender Blüten- pflanzen, im Anschluss daran Erklärung der Formen und Teile, als Wurzeln, Stengel, Blätter, Blüten, leicht erkennbare Blütenstände und Früchte. Exkursionen. Im Winterhalbjahr Beschreibung wichtiger Säugetiere und Vögel in Bezug auf Gestalt, Farbe und Grösse nach vorhandenen Exemplaren oder Abbildungen nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen und Schaden. Hoffmann.

9. Schreiben: 2 St. Einübung der deutschen und lateinischen Schriftformen nach Vorschriften an der Wandtafel in genetischer Reihenfolge. Anwendung in Wärtern und kurzen Sätzen. Taktschreiben. Hoffmann.

Katholiſcher Religionsunterrichkt. UIntere Abteilung(3 St.) Katechismus. Die leichteren Fragen des I. Hauptstückes und der Lehre von dem Gebete. Biblische Geschichten des A. T. Mittlere Abteilung(2 St.) Sämtliche Fragen des I. Hauptstückes und der Lehre von dem Gebete. Obere Abteilung(2 St.) Die Glanbenslehre nach dem Lehrbuch, apologetisch behandelt. Kirchliche Hymnen. Kirchengeschfchte. Erster Zeit- raum. Kirchengeschichtliche Lebensbilder. Pfarrer Menzel.

Jüdiſcher Religionsunterricht. Untere Abteilung(2 St) Lektüre: Genesis, Kap. 36 45 Religionslehre: Die Fest- und Fasttage, die Bücher der Bibel. Wiederholung der- bibl. Geschichte. Mittlere Abteilung(2 St.) Lektüre des Buches Samuel Kap. 26 bis Sam. II 12. Religionslehre: Stern. Vorschriften der Thora, Abschnitt 4858. Jüd. Gesch.: Die Juden im Mittelalter und in der Neuzeit. Rabbiner Dr. Kottek.

Technischer Unterricht.

Turnen:

Es bestanden bei 11 getrennt zu unterrichtenden Klassen des Gymnasiums und der Realschule 6 Turnabteilungen. Die erste Abteilung enthielt die Schüler der VI: S. 38 im W. 37; die zweite die der V.: S. 41. W. 39; die dritte die der IV. und IIIeg.: S. 68 W. 63; die vierte die der IIIr., IIr. und IIIig.: S. 56. W. 53; die fünfte die der Ir. und IIg.: S. 35. W. 34; die sechste die der IIig. und Ii u. I?g.: S. 32, W. 32. 1e n