Jahrgang 
1893
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von einfachen Umrissen und Zeichnen von kleinen Kartenskizzen. Wiederholung der Heimats- kunde des Regierungsbezirks Wiesbaden. Hoffmann.

7. Rechnen. 4 St. w. Teilbarkeit der Zahlen. Gemeine Brüche. Einfache Auf- gaben der Regeldetri. Die deutschen Masse, Gewichte und Münzen. Zins.

8. Naturbeschreibung. 2 St. w. a. Botanik. Vollständige Kenntnis der äusseren Organe der Blütenpflanzen im Anschluss an die Beschreibung und Vergleichung verwandter, gleichzeitig vorliegender Arten. Ubungen im einfachen schematischen Zeichnen des Beobach- teten. 5b. Zoologie. Beschreibung wichtiger Wirbeltiere nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen nebst Mitteilungen über Lebensweise, Nutzen oder Schaden. Grundzüge des Knochenbaues beim Menschen. Zins.

9. Zeichnen. 2 St. UÜbungen im Freihandzeichnen ebener und krummliniger Gebilde nach Prof. Kumpa's Zeichentafeln Cursus IIII, erläutert durch Erklärungen und Vorzeichnen an der Wandtafel. Hoffmann.

10. Schreiben. 2 St UÜbung und Wiederbolung der deutschen und lateinischen Schrift in einzelnen Formen, Wörtern und Sätzen. Hoffmann.

Sexta.

Sexta des Progymnasiums(a) und Sexta der Realschule(b) vereinigt. Ordinarius von a: Wiss. Hilfslehrer Maurer, von b: Lehrer Hoffmann.

1. Religion(evangel.) 3 St. w. Biblische Geschichten des alten Testaments nach Zahns biblischer Historie von Giebe. Vor den Hauptfesten die betreffenden Geschichten des Neuen Testaments. Aus dem Katechismus, Durchnahme und Erlernung des ersten Hauptstücks mit Luthers Auslegung, einfache Wort- und Sacherklärung und Aneignung des Textes des 2. und 3. Hauptstückes ohne Luthers Auslegung. Einprägung von leicht verständlichen Katechismussprüchen und von vier Kirchenliedern, letztere im Anschluss an die Festzeiten des Kirchenjahres. Wiederholung des Pensums der Vorklasse. Hoffmann.

2. Deutsche Sprache. 4 bezw. 3 St. w. Grammatik: Wortklassen, der einfache Satz, starke und schwache Flexion von Saubstantiven, Adjektiven und Verben. Terminologie wie im lateinischen Unterricht. Lesen von Gedichten und Prosastücken. Mündliches Nach- erzühlen von Vorerzähltem oder im Anschluss an gelesene Stücke. Vortragen und Lernen von Gedichten(10). Rechtschreibung in wöchentlichen Diktaten ia der Stunde. Maurer.

3. Lateinische Sprache, nur für die Gymnasiasten, 8 St. w. Die regelmässige Formenlehre ohne Deponentia; Vokabeln im Anschluss an die gelesenen Stücke. Die lateini- schen Stücke wurden alle übersetzt, die deutschen mit Answahl. Besonderes Gewicht wurde auf die zusammenhängenden Lesestücke gelegt. Aus dem Lesestoff wurden einige syntakt. Regeln abgeleitet über Orts- und Zeitbestimmungen. Abl. instrum., Conjunctionen wie cum, quamquam, ut ne, postquam(nachdem). Vorschriften über die Wortstellung, Wöchentlich eine selbständige Klassenarbeit; Reinschriften derselben. Gegen Ende des Schuljahres in der Stunde besprochene UÜbersetzungen als Hausarbeiten. Maurer.

4. Französische Sprache, nur für die Realschüler, 6 St. w. Konjugation der Hilfszeitwörter avoir u. étre und der regelmässigen Zeitwörter. Das Wichtigste aus der For- menlehre des Substantivs, Adjektivs, der Zahlwörter und des Pronomens nach Plötz, Elementar- grammatik Pekt. 1 73. UÜbersetzung von Mustersätzen. Lese- und Sprechübungen im Chor und einzeln im Anschluss an die Lesestücke in Plötz Elementargrammatik und an das Hölzel'sche

Bild:Der Frühling. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit, Diktat, Extemporale oder häusliche Ubersetzung. Giesse.

5. Geschichte. 1 St. w. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte. Be- gonnen wurde mit der Heimatsgeschichte; bes. Friedrich mit dem silbernen Bein. Seine Bedeutung für die Stadt Homburg. Übergang auf die Römerzeit. Arminius, Karl der Grosse, Friedrich Barbarossa, Rudolf von Habsburg, Friedrich Wilhelm, der grosse Kurfürst, Friedrich

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