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V. Elternbeirat.
Zum Elternbeirat gehörten: Rechtsanwalt Karl Heinemann(Vorſ.), Hofgeismar, Forſtrat Hermann Backhaus, Hom⸗ breſſen, Kaufmann Hermann Lacher, Hofgeismar, Inſtizinſpektor Hermann Nadler, Hofgeismar, Frau Dina Röhling, Hofgeismar, Lagerhalter Theodor Weſſiepe, Hofgeismar. Am 18. 3. wurde in der herkömmlichen Weiſe bei Kaffee und Kuchen ein Elternabend veranſtaltet, der uns wieder zeigte, daß ein feſtes, freundſchaftliches Band die Schule mit der Elternſchaft verbindet. Die muſikaliſchen und ſchauſpieleriſchen Leiſtungen der Schüler und Schülerinnen fanden freundlichen Beifall. Beſonderer Dank für das Gelingen des Feſtes gebührt den Herrn Fauſt, Schmid und Fräulein Rothmaler. Aus der Spielfolge ſei erwähnt: 1. Muſik und Geſang: Haydn,„Andante aus der Symphonie L'Impériale“, Schubert, Ungariſcher Marſch, 1 Geſpielt vom Geigerchor. Weber. Zigeunermarſch aus der Oper„Prezioſa“ Schumann,„Zigeunerleben“, geſungen vom Schulchor mit Klavierbegleitung(Herr Studienaſſeſſor Utzinger) 2. Spiel: „Der rechte Barbier“, Nach dem Gedicht von Chamiſſo. In Spielform gebracht von der Sexta. „Die Prinzeſſin auf der Erbſe“, Geſpielt von Schülern der Klaſſen IV— UII, „Kaſperl iſt überall“ von Pocci. Geſpielt von Schülern der Ull. 3. Tänze: Tänze, die aus dem gymnaſtiſchen Unterricht hervorgingen. Herangezogen wurden faſt alle Schülerinneu der Anſtalt. 4. Keulenſchwingen, vorgeführt von dem Unterſekundaner Jütte. Die Gewänder und der Bühnenſchmuck wurden mit den einfachſten Mitteln von den Schülern und
Schülerinnen nach eigenen Plänen hergeſtellt.
VI. Verſchiedenes.
a. Im Berichtsjahr machte die ſtädtiſche Verwaltung noch den letzten von ihr benutzten Raum im Schulgebäude frei, ſodaß nunmehr die letzte noch nicht in einem eigenen Raum untergebrachte Klaſſe ihren Klaſſenraum erhalten lonnte. Der geſamte Raum des Rathauſes dient nun den Unterrichtszwecken der Schule, reicht indeſſen doch nicht aus, um durch Umbau einen Schulſaal für die gemeinſamen Veranſtaltungen herzuſtellen. Für ſolche Veranſtaltungen wurden die Feſtſäle des„Heſſiſchen Hofs“ oder des Gaſthofs „Deutſcher Kaiſer“ gemietet. Die Andachten wurden in dem Klaſſenraum der Quarta abgehalten. Wenn der Schulneubau, der allgemein für unbedingt erforderlich gehalten wird, nicht verwirklicht werden ſollte, müßte der Bau eines Schulſaales auf dem Hofe hinter dem Schulgebäude in Ausſicht genommen werden.
b. Für die Vermehrung der Lehr⸗ und Lernmittel ſah der Schulausſchuß auch im Haus⸗ haltsplan für das Schuljahr 1925/26 wieder beſonders reichlich bemeſſene Geldmittel vor. Ein Harmonium und ein Klavier konnten angeſchafft werden. Zur Unterhaltung und Vermehrung der na⸗ turwiſſenſchaftlichen Sammlungen, wofür im Schuljahr 1924/25 ℳ 2000,— aufgewendet worden waren,


