Jahrgang 
1927
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Das Schulgeld betrug für einheimische Schüler 180)l, für auswärtige 225 Nhl. Die Stadtgemeinde Höchst übernahm das Schulgeld ganz für 54 Schüler, 34 für 3, ½ für 28, 14 für 34; der Kreis Höchst übernahm von dem Schulgeld die Hälfte für 15 Schüler, für 7 und ¼4 für 2; der Kreis Königstein übernahm das Schulgeld ganz für 2 Schüler, zu 34 für 2; der Landkreis Wiesbaden übernahm das Schulgeld zu für 2 Schüler, zu ¼ für 1.

Die Unterstützungsbücherei wurde stärker als in den vergangenen Jahren benutzt. Grundsätzlich wurden Schüler mit Freistellen oder Schulgelderlaß, die es beantragten, mit Schulbüchern versehen. Davon erhielten etwa 40 auf ihren Wunsch sämtliche Bücher. Ueber 100 Schüler entliehen einzelne Bücher, besonders lateinische und griechische Schriftsteller. Die Unterstützungsbücherei wurde von Studienrat Dr. Helfenbein verwaltet.

Aus der Studienbeihilfe der Stadt Höchst a. M. wurden bewilligt an einen Studierenden 1200 Nhl, an 3 Studierende je 600 Nhl, aus der Erziehun gs- beihilfe der Stadt Höchst a. M. an 2 Schüler je 300 ℛN. Die Stadt Köni g- stein i. T. gab an einen Schüler eine Erziehungsbeihilfe von 150 ℛn. Außerdem erhielt ein Schüler aus Reichsmitteln eine Erziehungsbeihilfe von 500 Nhl. in Ausführung des Artikels 146 Abs. 3 der Reichsverfassung.

Für Schülerwanderungen wurden aus Mitteln der Stadt Beihilfen im Be- trage von 880 N, aus Mitteln der Elternvereinigung im Betrage von 200 Nyl und von der hiesigen Ortsgruppe des Vereins gegen den Alkoholismus in Betrage von 30 NM. gewährt. Zu besonderen Besuchen von Theatern und Museen wurden aus Mitteln der Stadt Beihilfen im Betrage von 90 Nhl gewährt.

Zur Berufsberatung wurden die im Verlage von Trowitzsch& Sohn in Berlin herausgegebenenMerkblätter für Berufsberatung für Akademiker verteilt. Auf einer Veranstaltung der Schule in Verbindung mit der Elternvereinigung hielt der Direktor einen einleitenden Vortrag über Aufgaben und Einrichtung der Berufs- beratung; dann berichteten mehrere Väter unserer Schüler über ihre Berufe. Schüler, die besonderen Rat suchten, wurden an das Berufsberatungsamt der Stadt Frankfurt a. M. verwiesen, mit dem die Schule auch in diesem Jahre in einer für uns sehr fruchtbaren Verbindung stand.

4. Die Eltern.

Der Elternbeirat wurde in diesem Jahre auf Grund der einzigen aufge- stellten Liste neu gewählt und bestand zum größten Teil aus den gleichen Mitgliedern wie vorher, sodaß eine wünschenswerte Stetigkeit in seiner Zusammenarbeit mit der Schule sich herausbildet. Zum Elternbeirat gehören im Berichtsjahre und dem darauf folgenden Jahre: Chemiker Dr. Fabian, Kreisoberinspektor Lunkenheimer, Frau Klara Mumme, Kaufmann Jakob Fink, Frau Else Jüngst, Frau Anna Bieger, Chemiker Dr. Henle, Postinspektor Kaus, Lehrer Malsy, Pfarrer Ide, Arzt Dr. Bae- dorf, Werkmeister Dieckmann, Fabrikant Horne; mit dem Beginn des neuen Schul- jahres trat Chemiker Dr. Landers an die Stelle von Kaufmann Fink. Der Eltern- beirat hielt im Laufe des Jahres 6 Sitzungen ab, davon 2 gemeinschaftlich mit dem