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3. Latein. 7 St. a) Grammatik: 3 St. Einübung d. Acc. c. inf., der Fragesätze, des Abschnittes über ut und quod, sowie der Oratio obl. Uebungen im Uebersetzen nach dem Uebungsbuch, sowie in Anlehnung an die Prosalektüre. Wiederholungen und Ergänzungen aus dem ganzen Gebiete der Syntax und Formenlehre. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit, teils Haus-, teils Klassenarbeiten.— b) Lektüre: 4 St. Cicero, in Catilinam I und III. Vergils Aeneis, Buch I, II und IV mit Auswahl. Livius VIII und IX mit Auswahl. Müller.
4. Griechisch. 6 St. Aus der Grammatik die Lehre vom Artikel, von den Pronominibus und vom Gebrauche der Kasus. Einige Hauptregeln der Tempus- und Modus- lehre gelegentlich. Uebersetzungsübungen meist nach dem Uebungsbuche. Im ersten Halb- jahre alle 14, im zweiten alle 8 Tage eine Haus- oder Schularbeit, vielfach in Anlehnung an die Prosalektüre. Lektüre: Xenoph. Anab. III, IV, V mit Auswahl. Homers Odyssee, Gesang 9— 12 in Auswahl.(Irrfahrten des Odysseus). Brötz.
5. Französisch. 3 St. Die Hauptlehren der Syntax, Uebungsbuch Kap. 49—76. Wiederholungen aus den Kap. 26—48. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit(Klassenarbeiten, Diktate, häusliche Arbeiten, kleine selbständige Arbeiten). Gelesen wurde: Laurie, Mémoires d'un collégien. Ein Gedicht wurde auswendig gelernt. Sprechübungen im Anschluss an das Gelesene und über die Stadt. Bauwens.
6. Geschichte und Erdkunde. 3 St. zus. mit II, RPG. Deutsche und preussische Geschichte vom Jahre 1740 bis auf die neueste Zeit.— Wiederholung der Erdkunde Europas. Elementare mathematische Erdkunde. Die bekanntesten Verkehrs- und Handelswege der Jetztzeit. Müller.
7. Mathematik. 4 St. Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Uebungen im Rechnen mit fünfstelligen Logarithmen. Einfache quadratische Gleichungen mit einer Un- bekannten. Aehnlichkeitslehre, Proportionalität gerader Linien am Kreise, stetige Teilung. Regelmässige Vielecke. Kreisumfang und-inhalt. Konstruktionsaufgaben. Lohberg.
8. Physik. 2 St. Anfangsgründe der Chemie nebst Besprechung einzelner wichtiger Mineralien. Einfachste Erscheinungen aus der Lehre vom Magnetismus und der Elektrizität.
Lohberg.
Untersecunda RPG. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Lina.
1. Religionslehre. 2 St. zusammen mit II, G.
2. Deutsch. 3 St. zusammen mit II. G.
Aufsatz der Schluss-Prüfung: Das Städtchen in Goethes„Hermann und Dorothea“.
3. Latein. 4 St. Aus der Grammatik die Regeln von den Fragesätzen, dem Acc. c. inf., ut und quod, sowie von der Or. obliqua; weitere grammatische Wiederholungen je nach Bedürfnis. Alle 14 Tage schriftliche Uebersetzungen ins Lateinische, Klassen- und häusliche Arbeiten. Lektüre: Auswahl aus den Metamorphosen Ovids, sowie aus Caesars bell. Gall. lib. 5, 6 und 7. Lina.
4. Französisch. 4 St. Die Hauptlehren der Syntax nach Abschnitt 52—76 des Lehrbuches. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit(teils häusliche, teils Klassenarbeiten, bis- weilenJein Diktat und einzelne freie Arbeiten). Es wurde gelesen: Erckmann-Chatrian, Waterloo(Velh. u. Klas.) und Daudet, Le Petit Chose(Velh. u. Klas.). Srerhäbungen.
Franke.
5. Englisch. 3 St. Cap. 24— 30 des Lehrbuches. Im ersten Halbjahr alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, im zweiten Halbjahr alle 3 Wochen zwei Arbeiten(häusliche oder Klassenarbeiten, bisweilen eine freie Arbeit oder ein Diktat). Es wurde gelesen: Jerome, Three Men in a Boat(Perthes). Franke.
6. Geschichte und Erdkunde. 3 St. zusammen mit II. G.
7. Mathematik. 5 St. Das Wichtigste über Begriff und Anwendung des Logarith- mus nebst Uebungen im logarithmischen Rechnen. Quadratische Gleichungen.— Anfangs-


