Jahrgang 
1867
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Fachſchule ſein zu ſollen und zu wollen, doch formal und material bildend und vorbereitend zu jedem niederen oder höheren Fache, ſich Bahn brechend zur öffentlichen Anerkennung durch mancherlei Vor⸗ urtheile, betheiligte ſie ſich in zweckdienlicher Weiſe auch an den allgemeinen und beſondern Feſten des engern und weitern Vaterlandes, den vaterländiſchen Sinn ihrer Zöglinge weckend und fördernd, und Gott gebend, was Gottes iſt, die höhere ſüttlic religiuſ Bildung ſtets im Auge und in der et Han behaltend.

Aus dieſer Zeit ihrer Thätigkeit ſind wieder wichtige Perſonalveränderungen zu notiren.) Mit dem 1. Mai 1863, als Lehrer Schmidt nach R.⸗Rſcr. vom 15. April nach Wörsdorf ging, ward Lehrer Friedr. Reuberling von Kirberg, wo derſelbe an der Elementar⸗ und Gewerbeſchule ge⸗ arbeitet hatte, an unſere Realſchule dirigirt und mit 1. October 1864 wirklicher Lehrer an ihr. Der Elementarlehrer J. Hannappel übernahm in Auftrage Herzogl. Landesregierung 20. Mai 1863 fünf wöchentliche Rechenſtunden, welche er behielt bis zu ſeiner Verſetzung nach Schlangenbad 1 April 1864. Es bedurfte dieſer Aushilfe nicht mehr, als infolge R.⸗Rſcr. vom 23. Mai 1864 der Nachfolger Girshauſens, Pfarrer W. Cuntz, den lateiniſchen Unterricht übernahm. Ein La⸗ teinſchüler bezahlte von jetzt ab jährlich 27 fl. Schulgeld. Zu Oſtern 1866 ging Ferd. Schübler, nach approbirter geſetzlicher Examenarbeit ſchon in Idſtein zum wirklichen Oberlehrer ernannt, als Dirigent an die Realſchule nach Diez; für Mathematik und Naturlehre ward der für Mittelſchulen geprüfte Lehrer Andr. Ohlenburger von Herborn zu uns geſandt; Fr. Wenzel, im Oberlehrer⸗ Examen beſtanden, übernahm nun als 1. Reallehrer die Functionen des Oberlehrers, und als im Herbſte d. J. der Zeichenlehrer Beyer an das Gymnaſium zu Weilburg ging, legte Herzogl. Lan⸗ desregierung den Zeichenunterricht an unſerer Schule in die Hand des Lehrers Reuberling, ent⸗ band denſelben dagegen vom Schreibunterrichte, welchen Lehrer Hendorf von der Elementarſchule übernahm..

Einen Hinblick in die ſeitherige Freauenz der Sohule ſowie in ihre Keiſaungen revihn lu gende be⸗wihilich Darlegung:.

33 Schulabre 1858,69 beſuchten die Anſtalt 64, in

6. 1859,60 62, on 1120

90 un 1860/61 ni uu 45, 1s iunen⸗. 1861/62 2 41,

62 Had in 31A 1 1862/63 1 1 42, birsann. 1 1863/64 8 n 50, 1Lde. achilIr 186465, 47, mmni vanpifro. 186566 19 dn A49, 12inue ai 4806707. 11. 1149, r n im Ganzen 449 449 Scüler . irterhald der 9 9 Jahre ihres Beſtehens, mithin durchſchnittlich in runder Zahl nahe 50 per Jahr. Hiervon waren: evangeliſch 433, katholiſch 6, Mennoniten 4, Juden 3, Deutſchkatholiken 3, Einheimiſche 419, Auswärtige 30. Die Entlaſſenen aus den letzten 5 Jahren hatten meiſt 4, 10 von ihnen 5 Jahre, 1 ſogar 6 Jahre lang die Lczule beiuht, vom 10. bis 14. bis 15. und 16. Lebensjahre. 3